Laut Umfrage

Wegen Skandal: ADAC laufen Mitglieder weg

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Das Image des ADAC scheint stark beschädigt

Die Manipulation bei der Wahl zum "Gelben Engel" schlägt offenbar hohe Wellen beim ADAC. Wie eine Umfrage nun ergeben hat, sollen 65 Prozent der Mitgliedschaftskündigungen auf dem Skandal beruhen.

Die ADAC-Mitglieder haben offenbar die Schnauze voll von den Negativ-Schlagzeilen über ihren Autodienst. Eine Kündigungslawine rollt über den Club - und laut einer Umfrage des Vertragskündigungsdienstes Aboalarm geben 65 Prozent an, dass die jüngsten Skandale der Grund ihres Absprunges seien.

Knapp 4000 Menschen, die über Aboalarm ihre Mitgliedschaft beim ADAC aufgelöst haben, wurden von dem Dienst via Email dazu befragt. 1957 davon haben vor Bekanntwerden der Manipulation gekündigt, 1958 danach. Das Ergebnis: Etwa 65 Prozent der zweiten Hälfte gaben an, dass einzig und alleine der Eklat Kündigungsgrund sei. Lediglich einem Prozent war der Service zu schlecht, 19 Prozent haben keinen Bedarf mehr und 15 Prozent war es zu teuer.

48 Prozent derjenigen, die vor dem Skandal die Reißleine gezogen hatten taten dies, weil einfach kein Bedarf einer Mitgliedschaft mehr da war. 44 Prozent war der ADAC zu teuer, 8 Prozent waren unzufrieden.

Der ADAC-Skandal - eine Chronologie

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