Manipulationen beim "Gelben Engel"

ADAC: Staatsanwaltschaft prüft Vorgänge

München - Im Skandal um die Manipulationen des ADAC beim "Gelber Engel"-Preis hat sich die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Die Behörde prüft die Vorgänge beim größten Autoclub Europas.

Die Staatsanwaltschaft München I prüft die Vorgänge in Zusammenhang mit der Wahl zum "Gelber Engel"-Preis des ADAC. Die Ermittlungsbehörde untersucht, ob durch die Manipulationen bei der Wahl "Straftatbestände berührt sein können oder nicht", heißt es in einer Mitteilung der Staatsanwaltschaft vom Dienstag. Ein Ermittlungsverfahren wurde bislang nicht eingeleitet, betont die Behörde.

Anlass für die Prüfung durch die Staatsanwaltschaft sind Medienberichte über Manipulationen bei der Wahl zum Lieblingsauto der Deutschen beim "Gelber Engel"-Preis. Zunächst hatte die Süddeutsche Zeitung über mögliche Manipulationen bei der Wahl berichtet. Dann wurde bekannt, dass der Skandal um die gefälschten Zahlen größere Dimensionen hat als zunächst angenommen. 

Ex-Kommunikationschef Michael Ramstetter schönte nach eigener Aussage nicht nur 2014, sondern auch die Jahre zuvor bei der Umfrage zum Lieblingsauto der Deutschen die Zahlen, wie ADAC-Geschäftsführer Karl Obermair am Montag in München sagte.

wei

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Ramona Weise

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