Schnee, Matsch und Glatteis

ADAC Winterreifen-Test: Vier Modelle mangelhaft

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Welcher Reifen bringt Sie gut durch den Winter? Gute Reifen müssen einiges wegstecken können. 

Von „O“ bis „O“ ist Zeit für Winterreifen, sagt man. Wer für sein Auto neue kaufen muss, hat eine riesen Auswahl. Der ADAC und Stiftung Warentest haben 32 Winterreifen Modelle getestet. Das Ergebnis: 

Mit Nässe auf der Fahrbahn hatten vier Modelle ein gravierendes Problem. Aufgrund der Schwäche fielen diese Reifen im Test glatt durch. Das Urteil der Experten: Note „mangelhaft“. Schließlich geht es um die Sicherheit. Der ADAC rät sogar ausdrücklich vom Kauf der vier Mängelexemplare ab:

  • Kormoran Snowpro b2
  • Maragoni 4 Winter E+
  • Interstate Winter IWT-2
  • Sailun Ice Blazer WSL-2

ADAC und Stiftung Warentest haben insgesamt 32 Winterreifen für Kleinwagen und für die Kompakt- und Mittelklasse unter die Lupe genommen. Davon wurden elf Reifen mit einem „gut“ bewertet und sind deswegen besonders empfehlenswert.

Winterreifen Größe 185/60 R15T

Gleich sieben gute Reifenmodelle gibt es in der kleinen Dimension mit der Größe 185/60 R15T (z.B. für Audi A 1, Citroën C3, Fiat Punto Renault Clio, VW Polo). Testsieger mit Bestnoten auf nasser Fahrbahn sowie auf Schnee und auf Eis ist der Continental ContiWinterContact TS850. Der neu entwickelte Dunlop Winter Response-2 überzeugt die Tester besonders auf nasser Fahrbahn, auf Schnee und beim Kraftstoffverbrauch. Ebenfalls sparsam ist der Semperit Speed-Grip 2. Der Michelin Alpin A4 glänzt beim Verschleiß und der Nokian WR D3 überzeugt auf trockener Fahrbahn.

Winterreifen Größe 225/45 R17H

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Bei den größeren Reifen (225/45 R17H z.B. für Audi A3, Mercedes C-Klasse, Opel Astra, Skoda Oktavia) schneiden vier Produkte mit „gut“ ab. Drei Modelle setzen nach Ansicht der Tester besondere Akzente: Der Continental ContiWinterContact TS850 mit der Topbewertung auf Schnee, der Bridgestone Blizzak LM-32S mit der Bestnote auf Nässe und der Michelin Alpin A4 mit dem geringsten Verschleiß.
Der ADAC Winterreifentest umfasst 18 Prüfkategorien. DAzu gehören auch ein Praxistest auf einer verschneiten Passstraße, Brems- und Ausweichversuche auf Nässe, Schnee und Eis. Auch Verschleiß und Kraftstoffverbrauch werden überprüft. Die Experten weisen darauf hin, dass auf dem EU-Reifenlabel nur Informationen zu Rollwiderstand, Nassbremsen und Außenfahrgeräusch zu finden sind. Das sind zwar wichtige Details, aber sie geben keinen Hinweis darauf, ob die Pneus wintertauglich sind.

tz

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