Bei Schnee und Eis

ADAC-Winterreifentest 2015: Das sind die besten

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ADAC-Winterreifentest 2015: Fünf Modelle sind „gut“.  

Von Oktober bis Ostern herrscht Winterreifenzeit, heißt es. Stiftung Warentest und ADAC haben nun 35 Winterreifen auf ihre Eigenschaften untersucht. Nur fünf Modelle sind demnach „gut“.

Beim ADAC Winterreifentest 2015 schnitten 25 von 35 Reifen mit "befriedigend" ab. Fünf Modell sind, laut Urteil der Tester besonders ausgewogen und auf hohem Niveau.

Der Reifentest berücksichtigt wichtige Sicherheitskriterien wie das Fahr- und Bremsverhalten auf nasser und trockener Fahrbahn, bei winterlichen Straßenverhältnissen und Aquaplaning sowie Eigenschaften wie Geräuschpegel, Kraftstoffverbrauch, Höchstgeschwindigkeit und Verschleiß.

„Ausreichend“ gab es einmal, mit „mangelhaft“ wurden vier Modelle bewertet. Autofahrer können beim Reifenkauf nach Ansicht des ADAC ein Schnäppchen machen. Wer die Preise vergleicht und seine Fahrgewohnheiten kennt, kann passendende Pneus finden, die mit "befriedigend" bewertet wurden.

Beispielsweise sind Spritverbrauch und Verschleiß nur für Vielfahrer interessant. In schneearmen Regionen können Autofahrer auch mit Reifen, die leichte Schwächen bei Schnee und Eis glücklich werden.

ADAC Winterreifen-Test 2015: Die Top-Modelle

Dimension 165/70 R14T

Kleinwagen

Modell Note
Goodyear UltraGrip 9 2,2 („gut“)

Bestnote
bei Nässe

geringer Spritverbrauch

Michelin Alpin A4 2,2 („gut“)

geringer Verschleiß

Dunlop Winter Response 2

2,3
(„gut“)

Bestnoten
auf Schnee und Eis

geringer
Spritverbrauch

 

Dimension 205/55 R16H

untere Mittelklasse

Modell Note

Continental

ContiWinterContact TS 850

2,0

(„gut“)

Bestnoten

bei Nässe,
Schnee und beim Verschleiß

Yokohama W.drive V905

2,4

(„gut“)

Bestnote
auf trockener Fahrbahn

Winterreifen müssen auf Schnee, aber auch bei Nässe und trockener Fahrbahn funktionieren. Das birgt laut ADAC-Experten für die Hersteller schon einen Konflikt.

Winterreifen der Dimension 205/55 R16H (untere Mittelklasse, zum Beispiel VW Golf).

Lange tiefe Rillen: Für ein optimales Verhalten bei Nässe sind tiefe längliche Rillen im Reifen nötig, die ein Aufschwimmen des Fahrzeugs bei Nässe verhindern. 
Querrillen: Für gute Griffigkeit auf Schnee sind eher Querrillen gefragt. Viele Reifenhersteller nehmen demnach leichte Schwächen bei Nässe in Kauf, um die Leistungsfähigkeit ihrer Produkte auf Schnee und Eis, trockener Fahrbahn sowie bei Rollwiderstand und Verschleiß zu verbessern.

Wann sind neue Winterreifen fällig?

ADAC-Winterreifentest 2015.

Für Winterreifen gilt die gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimeter. Nach Ansicht von ADAC-Experten sind Winterreifen mit einer Profiltiefe von unter vier Millimetern nur bedingt wintertauglich und sollten durch neue ersetzt werden. Auch auf das Reifenalter kommt es an: Älter als sechs Jahre sollten sie nicht sein.

Bei Schnee und Matsch ist das Fahren aber auch mit Winterreifen tückisch. Damit Autofahrer mit ihrem Fahrzeug nicht ins Rutschen kommen, gibt es hier ein paar Tipps vom ADAC

RDKS-Pflicht: Reifenwechsel mit Reifendruckkontrollsystem

Seit November 2014 müssen Neufahrzeuge mit dem Reifendruckkontrollsystem (RDKS) ausgerüstet sein. Wer sich neue Winterreifen braucht, muss zu dem noch Reifendrucksensoren pro Rad pro Rad anschaffen und dazu noch die Programmierung des Systems bezahlen. So läppert sich auf der Rechnung für die neuen Winterreifen einiges zusammen.

mm/tz

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