Audi A3 Sportback

Mehr Türen, mehr Platz, mehr Spaß

+
Vieles neu: Gerade der Innenraum des A3 hat an Sportlichkeit zugelegt.

Seit der Markteinführung des neuen Audi A3 in der dreitürigen Variante sind drei Monate vergangen. Nun kommt der A3 aber erst richtig in Fahrt.

Denn jetzt nehmen die Händler auch die Bestellungen für die fünftürige Variante, den A3 Sportback, entgegen. Von Februar an werden die ersten Fahrzeuge dann ausgeliefert – und wer weiß, dass zwei von drei verkauften A3 in der Vergangenheit Fünftürer waren, der ahnt, wie wichtig das Modell für Audi ist.

Und der versteht, warum die Ingolstädter so viel Wissen, Herzblut und Ingenieurskunst in dieses Fahrzeug gesteckt haben. Schließlich gilt es, eine Spitzenposition im hart umkämpften Kompakt-Markt zu verteidigen – und gegebenenfalls sogar noch auszubauen. Das könnte (und dürfte) Audi auch gelingen, denn der A3 Sportback ist ein großer Wurf.

Gutes Zeugnis: Unser Redakteur Peter Schiebel unternahm die ersten Testfahrten mit dem neuesten Audi.

Und das im wahrsten Sinn des Wortes. Denn der um sechs Zentimeter auf 2,64 Meter vergrößerte Radstand macht den Kompakten (Gesamtlänge: 4,31 Meter) zu einem kleinen Raumwunder. Das Mehr an Platz kommt vor allem den Passagieren im Fond zugute, die selbst bei einer Körpergröße jenseits der 1,90 Meter viel Platz für Knie, Beine und Kopf haben.

Überhaupt der Innenraum. Er besticht durch die Audi-typischen hochwertigen Materialien und Verarbeitung. Die neuen Rundinstrumente und vor allem der äußerst gelungene Schaltknauf bei den Fahrzeugen mit manuellem Sechsganggetriebe (das Metallteil sieht nicht nur verdammt gut aus, sondern liegt auch perfekt in der Hand) machen den A3 schon im Cockpit zum Sportler.

Dazu passend sind die Fahreigenschaften. Die direkte Lenkung, das punktgenaue Getriebe und das straffe Fahrwerk machen auf allen Straßen Spaß – selbst der kleinste Motor, der 1,2-Liter-TFSI mit gerade mal 105 PS, war bei unseren Testfahrten (unser Verbrauch: 6,5 Liter auf 100 Kilometer) überraschend spritzig und durchzugsstark.

Den gibt’s übrigens ab 22.500 Euro. Der kleinste Diesel, der 1,6 TDI mit ebenfalls 105 PS, beginnt bei 25.400 Euro. Lieferbar sind zudem ein 2-Liter-Diesel sowie Benziner mit 1,4 und 1,8 Litern Hubraum.

Reichlich Platz: Im Fond des A3 Sportback können auch große Menschen bequem reisen.

Obwohl der A3 bereits von Haus aus der teuerste Kompakte ist, muss der Sportback-Kunde gleich noch mal 900 Euro mehr hinlegen als für die dreitürige Version – unabhängig vom Motor. Eine Menge Geld – die letzten Endes aber mehr Platz, mehr Nutzungsmöglichkeiten und dadurch auch mehr Spaß bedeutet. Denn ganz ehrlich: Sich beim Dreitürer hintenreinzwängeln oder krampfhaft versuchen zu müssen, dort mal eine Tasche oder Jacke zu deponieren und auch wieder dranzukommen – das ist eher frustrierend.

Warum 900 Euro mehr beim Audi A3 Sportback gut angelegt sind

Übrigens: Spaß kann auch der Internet-Junkie im A3 Sportback haben. Wobei wir da auch schon wieder beim Geld wären: Gegen einen Aufpreis von mehr als 3000 Euro (!) verfügt der Wagen über das hochwertige Audi-Navi MMI inklusive 7-Zoll-Farbmonitor und Internetverbindung Audi connect – der Fahrer kann sich dabei nicht nur interessante Punkte entlang der Route vorlesend erklären lassen, sondern per Sprachsteuerung Einträge bei Facebook posten oder via Twitter sich der Netzwelt kundtun. Wer’s braucht – oder eher: Wer noch Geld übrig hat … Denn auf der Aufpreisliste stehen noch jede Menge Assistenzsysteme, die direkt vom Flaggschiff A8 kommen. Aber das ist wieder eine andere Sache.

Der neue Audi A3 Sportback

Der neue Audi A3 Sportback

Peter Schiebel

Mehr zum Thema:

Das ist der neue Audi A3 Sportback

Leichter, effizienter: Neuer A3 startklar

Audi RS3 Sportback: Wanderer zwischen den Welten

Audi A1 - Gaudi mit Hintertürchen

auch interessant

Meistgelesen

Noch im Einsatz: Polizei BMW Isetta
Noch im Einsatz: Polizei BMW Isetta
Dieser schräge Typ überlebt jeden Autounfall
Dieser schräge Typ überlebt jeden Autounfall
Pinkel-Pause im Stau kostet Schweizer 550 Euro 
Pinkel-Pause im Stau kostet Schweizer 550 Euro 
E-Auto aus den 1970er Jahren knackt Weltrekord
E-Auto aus den 1970er Jahren knackt Weltrekord

Kommentare