Pannen in Serie

Autodebakel - die größten Rückrufaktionen

Toyota Avenis
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Immer wieder starten Autohersteller große Rückrufaktionen. Wenn ein Wagen in die Werkstatt muss, ist das schlecht fürs Image. Rund vier Jahre nach dem spektakulären Massen-Rückruf von Millionen Toyotas hat ein US-Gericht den japanischen Autobauer entlastet. Der Hersteller sei nicht verantwortlich für einen Unfall aus dem Jahr 2009, bei dem eine Frau ums Leben gekommen war.
Toyota Prius
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In dieser Zeit war Toyota wegen angeblich klemmender Gaspedale und verrutschender Fußmatten, die die Bremse hätten blockieren können, in die Schlagzeilen geraten.Februar 2010: Toyota ruft auch in Deutschland mehr als 215.000 Autos wegen möglicher Probleme beim Gaspedal zurück. Auch der PriusIII erhält ein Software-Update des Antiblockiersystems.
Toyota Aygo
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Laut Toyota sind folgende Baureihen betroffen: AYGO (aus dem Produktionszeitraum Februar 2005 bis August 2009) - iQ (November 2008 bis November 2009) - Yaris (November 2005 bis September 2009)...
Toyota IQ
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...Auris (Oktober 2006 bis 5. Januar 2010) - Corolla (Oktober 2006 bis Dezember 2009) - Verso (Februar 2009 bis 5. Januar 2010) - Avensis (November 2008 bis Dezember 2009) - RAV4 (November 2005 bis November 2009).
Automobilhersteller
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In den 80er-Jahre kam Audi in Nordamerika in Verruf - unberechtigt, wie sich später herausstellen sollte. Grund waren zahlreichen Verkehrsunfällen mit dem Audi 5000, einer für die USA angepassten Version des Audi 200.
Audi Logo
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Ungewollte Beschleunigung war der Grund für zahlreiche Serviceaktionen in den USA. Die US-Auto-Verkäufe der Marke Audi brachen bis zum Jahr 1987 um fast 60 Prozent ein.
Audi
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Audi führte damals die heute weit verbreiteten Schalthebel- Sperre ein. Dabei muss vom Umschalten aus der Park-Position in eine Fahrstufe ein Knopf am Getriebewählhebel gedrückt werden, was Bedienfehler künftig ausschließen sollte.
Automobilhersteller
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Der japanische Autobauer Nissan ruft 2003 weltweit 2,56 Millionen Fahrzeuge wegen eines Motordefekts zurück. 

Pannenserien und Rückruf-Aktionen kratzen schwer am Image von Automobilherstellern. Neben Toyota mussten auch GM, VW, BMW, Mercedes oder Porsche Fahrzeuge in die Werkstatt rufen. 

Defekte Zündschlösser, Softwarefehler oder Bremskraftverstärker - die Mängel warum Autos in die Werkstatt müssen, sind sehr unterschiedlich. Doch Rückruf ist nicht gleich Rückruf. Jeder Produktmangel muss von Autobauern in Deutschland beseitigt werden. Liegt eine ernste Gefahr vor können Hersteller die Halteranschriften aus dem Zentralen Fahrzeugregister (ZFZR) des Kraftfahrzeugbundesamt (KBA) verwenden.

Was ist eine ernste Gefährdung?

Eine ernste Gefährdung liegt, laut KBA beispielsweise vor, wenn ein ordnungsgemäßes Fahrzeug nicht mehr zu lenken ist: Bricht die Lenkspindel, Spurstange oder ein Rad -  fällt die Lenkanlage während der Fahrt ohne Warnung komplett aus, kann das KBA einen Rückruf anordnen.

Streikt jedoch nur die Lenkunterstützung  - Servolenkung, liegt keine ernste Gefährdung vor, da das Fahrzeug im gesetzlichen Rahmen lenkbar bleibt.

180 Rückrufaktionen hat es, laut KBA, in Deutschland 2013 gegeben. Insgesamt informierte die Behörde den Angaben zufolge rund 770.000 Fahrzeughalter über einen Rückruf wegen Mängeln. Bei 105 Rückrufaktionen seien die Defekte so erheblich gewesen, dass das Kraftfahrzeugbundesamt die Rückrufaktion überwacht und eine Mängelbeseitigung eingefordert habe. Jedoch seien 9051 Autobesitzer auch einer erneuten Aufforderung zum Werkstattbesuch nicht gefolgt.

AFP/ ml

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