Per GPS auf Gangsterjagd

Autodiebe quetschen vier Range Rover in Container

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Kaum zu glauben: Autodiebe haben vier Range Rover in einen Schiffscontainer gestapelt.

Der Hafen von Tilbury in England zieht Kriminelle an. Autodiebe verschiffen hier geklaute Autos aus dem Land. Doch nun ist die Polizei besonders dreisten Langfingern auf die Schliche gekommen. 

Die Polizei konnte es kaum glauben, als sie einen Übersee-Container in Tilbury Hafen öffneten. In einem nur 12 Meter langen Schiff-Container hatten Autodiebe sage und schreibe vier Range Rover gestapelt. Normalerweise werden in diesen Container nur zwei Fahrzeuge verschifft. Doch die Diebe haben die Geländewagen einfach in die Box gequetscht. Dabei waren sie alles andere als zimperlich. Eine Schaumstoffmatratze sollte beispielsweise eine Motorhaube vor dem Metalldach schützen. Ob diese Vorkehrungen für eine Reise auf dem Meer ausreichend gewesen wäre, kann man wohl bezweifeln. 

Der Wert der Range Rover schätzte die Polizei auf 250.000 Britische Pfund, also rund 280.000 Euro.

Der Fund ist ein echter Glücksfall für die Ermittler. Normalerweise verschwinden 58 Prozent der geklauten Autos auf nimmer Wiedersehen von der Inseln. Kriminelle Bande haben oft ein leichtes Spiel. Aber in diesem Fall endete die Diebes-Tour nicht nur für einen Luxus-Geländewagen, sondern gleich für vier, am Hafen.

Per GPS auf Gangsterjagd

Einer der brandneuen Range Rover war nämlich mit einem GPS-Sender ausgestattet. Mit dieser Technologie lassen sich Fahrzeuge, laut dem Hersteller, unter der Erde, in Garagen oder auch in Schiffscontainern aufspüren. Es gibt keine sichtbare Antenne. 

Bei den fünf Geländewagen von Superagent 007 hatte die Düsseldorfer Polizei weniger Glück. Die Bond-Autos sind noch vor dem Dreh spurlos verschwunden.

Die irresten Autofahrer der Welt

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ml

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