"auf Reserve"

Autofahrer können Reichweitenanzeige nicht ganz trauen

Gleich fährt man auf Reserve. Wie weit man damit kommt, zeigt die Reichweitenanzeige. Das sind aber keine exakten Angaben. Foto: Jens Kalaene
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Gleich fährt man auf Reserve. Wie weit man damit kommt, zeigt die Reichweitenanzeige. Das sind aber keine exakten Angaben. Foto: Jens Kalaene

München - Die Tankanzeige neigt sich dem Ende entgegen. Wie weit Autofahrer jetzt noch kommen, erfahren sie über eine digitale Anzeige. Der Reichweitenanzeige sollten sie aber nicht hundertprozentig vertrauen. Das beweist ein Test.

Auf den letzten Tropfen Sprit sollten sich Autofahrer nicht verlassen. Denn die Reichweitenanzeige in den Armaturen oder im Display kann trügerisch sein.

Der ADAC hat fünf Systeme getestet und kommt zu dem Ergebnis, dass die berechnete Reichweite in keinem Fall vollkommen zuverlässig angegeben wurde. Grundsätzlich lassen sich Autofahrer insbesondere von detaillierten Anzeigen mit Kilometer- oder Prozentangabe verleiten, den Wagen leerzufahren, weil sie sich eher an die Null-Kilometer-Grenze heranwagen, so der ADAC.

Die verbleibenden Kilometer berechnen sich anhand der Fahrweise und des Verbrauchs. Drücken Autofahrer stärker auf das Gaspedal, ist die Angabe der Restkilometer überholt. Auch Berge können die Anzeige vorübergehend verfälschen, da der Verbrauch auch hier steigt.

(dpa/tmn)

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