Heimtückische Gefahren für den Autolack

Tote Mücken im Sonnenschein

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Lack-Killer im Sommer: Insektenreste nach langer schneller Fahrt sollte man möglichst bald entfernen.

Der Lack eines Autos muss einiges über sich ergehen lassen - vor allem im Winter wird da immer wieder vor der Gefährlichkeit von Streusalz in Verbindung mit Feuchtigkeit gewarnt.

Vergessen wird jedoch oft, dass auch der Sommer dem Lack zusetzt: Selbst wenn wochenlang die Sonne scheint und keine Regenwolke weit und breit zu erkennen ist, gibt es immer wieder Dinge, durch die eine glänzende Lackhülle Schaden nehmen kann. Die Palette reicht von Insekten über Baumharz bis hin zu Vogelkot. Oft ist dann schnelles Handeln nötig, um bleibende Schäden zu verhindern.

So ist beispielsweise Vogelkot ist eines der aggressivsten Mittel überhaupt. Die Hinterlassenschaft sieht auf dem Auto also nicht nur eklig aus. Wer auf dauerhaften Glanz auf den Autolack Wert legt, sollte sich möglichst schnell um die Beseitigung des Kots kümmern. Am besten ist es, ihn noch am gleichen Tag abzuwaschen.

Vogelkot

Die Bestandteile im Vogelkot sind zwar immer unterschiedlich - aber im Endeffekt gilt, dass sich die Masse in den Lack fressen kann und dauerhafte Schäden hinterlässt. Wichtig ist es, Dreck wirklich abzuwaschen und eben nicht nur abzuwischen. Ist der Fleck bereits eingetrocknet, könnte durch bloßes Wischen oder gar Kratzen der Lack noch stärker geschädigt werden. Mit solchem Schmutz sollte der Wagen außerdem nicht direkt in der Sonne geparkt werden - die Hitze würde den Vogelkot regelrecht einbrennen.

Insektenreste

Insektenreste sollten ebenfalls nicht zu lange auf dem Lack bleiben. Je länger sie draufbleiben, desto schwerer lassen sie sich entfernen. Das hängt unter anderem damit zusammen, dass auch ein glatt wirkender Lack keine wirklich glatte Fläche ist. Unter dem Mikroskop wirkt seine Oberfläche wie eine Kraterlandschaft. Und die eingetrockneten Reste der bei voller Fahrt getroffenen Insekten setzen sich in diesen Poren fest.

Probleme bereiten tote Insekten auch auf den Scheiben. Die bei dem Aufprall ausgetretenen Körpersafte können beim Einsatz der Scheibenwischer einen regelrechten Schmierfilm bilden, gegen den auch die besten Reinigungsmittel im Waschwasser nicht helfen, heißt es beim ADAC . Die Scheiben sollten daher manuell von den Rückständen gereinigt werden - auch die Scheinwerfer muss regelmäßig von Insektenresten befreien.

Wasser

Wasser ist bei allen sommerlichen Lackproblemen das beste Hilfsmittel der Wahl: Wenn es um Insekten geht, sollte man auf jeden Fall die Reste ausgiebig „anlösen“. Dann erst kann die Autowäsche die Anhaftungen beseitigen, ohne dass schädliches Schrubben notwendig ist.

Und bei frischeren Verschmutzungen mit Vogelkot gibt es einen ganz einfachen Tipp: Eine mit Wasser angefeuchtete Tageszeitung auf die Verschmutzung legen und sie dann nach einer Weile einfach wieder wie eine Haut abnehmen.

osw.

Auch im Sommer lauern heimtückische Gefahren

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