Chevrolet präsentiert Bolt als elektrisches Alltagsauto

Das ist der neue Chevrolet Bolt EV, der jetzt auf der CES vorgestellt wurde. Foto: Steve Fecht
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Das ist der neue Chevrolet Bolt EV, der jetzt auf der CES vorgestellt wurde. Foto: Steve Fecht

Die Opel-Mutter General Motors hat die Produktionsversion ihres Elektroautos Chevrolet Bolt vorgestellt. Das Modell soll mit einem günstigeren Preis als bisherige Elektrofahrzeuge größere Chancen auf einen Erfolg im Massenmarkt haben.

Las Vegas (dpa/tmn) - Chevrolet hat auf der Elektronikmesse CES das Elektroauto Bolt präsentiert. Es fährt nach Angaben vom Mutterkonzern General Motors über 300 Kilometer weit und bietet Platz für fünf Personen samt Gepäck.

Bestenfalls ist es demnach in weniger als einer Stunde zu 80 Prozent geladen und kostet nach Abzug der staatlichen Förderung 30 000 Dollar. So werde der Bolt zum ersten alltagstauglichen Elektroauto für den Massenmarkt, sagte GM-Chefin Mary Barra bei der Enthüllung in Las Vegas. Der Bolt steht laut GM auf einer neuen Plattform, die um eine im Wagenboden integrierte Batterie herum konstruiert wurde.

Der Bolt hat ein ähnliches Format wie der BMW i3 oder der Honda Jazz. Neben dem Antrieb soll er vor allem eine intelligente Vernetzung bieten. So erscheinen auf dem Touchscreen in der Mittelkonsole laut Barra nur Routen, die nach Tageszeit, Geländeprofil, Temperatur und Fahrergewohnheiten speziell für den Elektroantrieb optimiert werden. Viele Funktionen des Wagens lassen sich über ein Smartphone abfragen oder steuern. Es gibt eine spezielle App für den Einsatz in Carsharing-Programmen und sozialen Netzwerken. Außerdem soll der Bolt über eine besonders stromsparende Bluetooth-Technologie zur Synchronisation mit dem Smartphone verfügen.

Zwar wird es den Bolt zunächst nur in Amerika geben, doch ist das Fahrzeug auch für Europäer einen gründlichen Blick wert. Denn nach Angaben von Opel bildet er auch die Basis für das erste Elektrofahrzeug der deutschen GM-Tochter. Dieser Wagen soll mit weitgehend eigenständigem Design im Herbst vorgestellt und Anfang 2017 verkauft werden, heißt es aus Unternehmenskreisen der deutschen Zentrale in Rüsselsheim.

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