Tierisch

Esel statt Auto beim Tankstopp

+
Esel Pauline an der Tankstelle.

Nachts noch mal schnell zur Tankstelle fahren - das ist für Autofahrer wirklich nichts Ungewöhnliches. Doch, was hat ein Esel dort zu suchen?  Und dazu noch mitten in der Nacht?

Bis um 2.20 Uhr war für Polizisten eines Streifenwagens die Welt am 8. Juli in Witten noch vollkommen in Ordnung. Keine Einbrüche, Verkehrsunfälle oder Sachbeschädigungen lagen, laut Pressebericht,  bis dahin im Stadtteil Herbede vor.  

Doch dann wurden die Beamten über die Bochumer Zentrale zu einem Einsatzort "Im Hammertal" gerufen. Grund: Angeblich sollte dort ein Esel unterwegs sein. Und tatsächlich, auf dem Gelände einer dortigen Tankstelle machten die Polizisten einen grauen Esel aus. Der Vierbeiner wurde dort, laut Pressebericht, schon von mehreren Zeitungsboten festgehalten.

Pauline (4).

Mit einem Abschleppseil banden die Beamten das Tier dann zunächst am Streifenwagen fest und versorgten es mit Wasser und getrockneten harten Brot. In der Zwischenzeit versuchten Kollegen der Leitstelle sowie der Wittener Wache, den Besitzer der Eselstute zu ermitteln. Doch als alle nächtlichen Suchanfragen bei mehreren Reiter- und Bauernhöfen sowie bei einem Zirkus in Sprockhövel fehlschlagen, nimmt ein Anwohner das Tier auf. Gegen 8.00 Uhr findet die tierische Geschichte ein glückliches Ende. Die vier Jahre alte Eselstute mit dem Namen "Pauline" war in der Nacht von dem an der Rüsbergstraße gelegenen Gelände des Kinderwohnheims "Christopherus-Haus e.V." ausgebüchst und hatte seinen männlichen Artgenossen "Peppino" (13) einfach im Stich gelassen.

Mittlerweile grasen die beiden Esel schon wieder gemeinsam auf der Koppel.

Kurios: So tierisch kann ein Stau sein

Kurios: So tierisch kann ein Stau sein

Pol

Mehr zum Thema:

auch interessant

Meistgelesen

Das sind die besten Autos für Familien
Das sind die besten Autos für Familien
Kätzchen verursacht Vollsperrung einer Autobahn
Kätzchen verursacht Vollsperrung einer Autobahn
Führerschein-Prüfung wird teurer
Führerschein-Prüfung wird teurer
ADAC gegen Tempo 30 in der Stadt
ADAC gegen Tempo 30 in der Stadt

Kommentare