Ein Supermax

Große Klappe, viel dahinter: Ford S-Max

Ist der Ford S-Max ein Supermax?
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Mit Großvater auf Tour: Unser Autor mit seinen beiden Enkelkindern. Das Trio hatte viel Spaß, vor allem aber: viel Platz und Fahrkomfort.

Ford erweitert die Palette seiner Familienvans: Nach dem gelifteten C-Max, der im Mai auf den Markt kommt, folgt im September die luxuriösere Ausführung – der neue S-Max.

Wir haben den sportlich-eleganten großen Max, der als Fünf- oder Siebensitzer angeboten wird, schon mal einem Praxistest unterzogen.

Optisch wurde dem „Supermax“ ein dynamischeres Outfit verpasst: Neben dem neuen Familiengesicht mit dem großen Haifischmaul am Kühlergrill erhielt der Kompaktvan ein schlankeres, athletisches Profil mit muskulös ausgestellten Radhäusern, einem sportlichen Dachspoiler sowie zwei wuchtigen Endrohren über der vergrößerten elektronisch gesteuerten Heckklappe.

Die meisten Neuerungen und Highlights findet man bei der zweiten Generation des sportlichen S-Max jedoch unter der Haube und im Inneren des Großraumvans.

Das Cockpit im neuen S-Max wirkt großzügig und aufgeräumt, wurde von den vielen Knöpfen und Schaltern befreit. Hochwertige Materialien wie Leder, gebürsteter Stahl, Chrom-Applikationen und Ziernähte erzeugen in dem Familien-SUV ein Wohlfühlambiente. Die neuen serienmäßigen vorderen Sportsitze sind komfortabel, verfügen optional sogar über Kühl-, Heiz- und Massagefunktion. Die drei Plätze der zweiten Sitzreihe sind nicht minder bequem. Sie sind einzeln verschiebbar und garantieren viel Knie und Kopffreiheit. Die beiden Sitze in der dritten Reihe (Aufpreis 950 Euro) taugen allerdings nur für den Klein- oder Schulkindertransport oder für Ausflüge ohne großes Gepäck.

Ohne die dritte Sitzreihe ist der 4,80 Meter lange S-Max ein flexibles, komfortables Raumwunder. Neu: Die Sitze der zweiten und dritten Reihe lassen sich jetzt mit nur einem Handgriff oder optional elek­tronisch per Knopfdruck eben umlegen. Es gibt jede Menge Platz für Gepäck, Kinderwagen bzw. Spiel- oder Sportgeräte. Der Stauraum ist erweiterbar auf 1035 bis stolze 2200 Liter. Praktisch: Die große Heckklappe lässt sich per Fußbewegung öffnen.

Stark verbessert hat Ford im S-Max die Geräuschisolierung: Fahr- oder Windgeräusche sind kaum vernehmbar. Das überarbeitete Fahrwerk erlaubt zudem ein dynamischeres Handling und verbessert zugleich den Federungskomfort. Schlaglöcher sind kaum noch spürbar.

Echt super, dieser Ford S-Max.

Im neuen S-Max gibt’s gegenüber dem Vorgängermodell optional mehr als 20 innovative Technologie-Funktionen und Assistenzsysteme. Neu sind der intelligente Geschwindigkeitsbegrenzer mit Verkehrsschilderkennung, das adaptive Lenksystem, die Flankenschutzanzeige und ein Pre-Collision-Assistent, der auch bei Autobahntempo Zusammenstöße mit dem Vordermann vermeiden bzw. abmildern soll.

Den Kompaktvan gibt es insgesamt mit sechs Motoren und in zwei Ausstattungsvarianten zu Preisen ab 30 150 Euro. Kleiner Tipp: Die Ausstattungslinie Titanium kostet zwar 2550 Euro Aufpreis, besitzt aber bereits viel Zubehör wie zum Beispiel das Infotainmentsystem mit acht Zoll großem Touchscreen, Sitzheizung vorn sowie einen aktiven Spur- und Fernlichtassistenten. Allerdings muss man auch hier für ein Navi-System 570 Euro extra berappen.

Zu den Motoren im Ford S-Max

Den S-Max gibt es als Benziner mit 1,5-Liter und 160 PS sowie als 2-Liter mit 240 PS. Außerdem stehen für den S-Max vier Dieselaggregate mit 120 bis 210 PS zur Wahl. Zwei von ihnen werden auch als Allradantrieb ab 37 250 Euro angeboten.

Ford S-Max: Familienkutsche mit Fun-Faktor

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Uwe Fajga

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