Problem mit Diesel-Autos

Frankreich: Renault will 15.000 Autos zurückrufen

AFP
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Bei einer Stichprobe in Frankreich hatten Diesel-Modelle von Renault die Normen für CO2 und Stickoxid überschritten.

Im Verfahren um Abgasnormen will der französische Autobauer Renault 15.000 Fahrzeuge zurückrufen. Bei Tests im Straßenverkehr hatten Diesel-Autos die Abgasnormen überschritten.

Die Fahrzeuge sollten neu eingestellt werden, sagte Frankreichs Umweltministerin Ségolène Royal am Dienstag dem französischen Sender RTL. „Die Tests waren nicht ausreichend, das muss unter realen Fahrbedingungen gemacht werden“, sagte Royal, die die Kooperation von Renault betonte.

Das Unternehmen hat für die kommenden Wochen einen Plan zur Reduzierung der Abgase seiner Diesel-Fahrzeuge unter echten Fahrbedingungen angekündigt. Bei einer Stichprobe in Frankreich hatten Diesel-Modelle die Normen für CO2 und Stickoxid überschritten.

„Unter den Testbedingungen des Genehmigungsverfahrens erfüllen unsere Fahrzeuge die Abgasnormen“, hatte Verkaufschef Thierry Koskas am Montag gleichzeitig betont. Bei den Emissionen im realen Straßenverkehr gebe es aber Unterschiede zu den im Testverfahren gemessenen Werten.

Lesen Sie mehr: Autos verbrauchen 40 Prozent mehr Sprit als angegeben.

Autodebakel - die größten Rückrufaktionen

dpa

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