Pannengeplagter Autohersteller

GM ruft zehntausende Autos zurück

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General Motors muss zum wiederholten Mal zehntausende Fahrzeuge zurückrufen.

Detroit - Erneut hat der US-Autohersteller General Motors (GM) zehntausende Fahrzeuge wegen möglicher defekter Zündschlösser zurückgerufen.

Betroffen sind allein in den USA knapp 83.600 Autos sowie mehrere tausend in Kanada und in Mexiko, wie der Konzern am Donnerstag (Ortszeit) mitteilte. GM geht nach eigenen Angaben davon aus, dass letztlich weniger als 500 Fahrzeuge eine Reparatur benötigen. Mit Stand Mitte Dezember seien im Zusammenhang mit den betroffenen Modellen zudem keine Unfälle bekannt.

Erst vor rund zwei Wochen hatte der Autohersteller 42 Todesfälle im Zusammenhang mit den defekten Zündschlössern eingeräumt. General Motors musste bereits Anfang des Jahres 2,6 Millionen Autos aus den Jahren 2003 bis 2011 zurückrufen, weil die Zündschlösser während der Fahrt in die Aus-Position springen und so neben dem Motor auch die Elektronik ausschalten können.

Der Defekt kann dazu führen, dass Airbags, Servolenkung und Bremskraftverstärker ausfallen. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, die Lösung des Problems verschleppt zu haben.

AFP

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