Spanien

Google-Fahrzeug kapituliert bei Tomatenschlacht

Google-Fahrzeug gerät bei Tomatenschlacht in Spanien ins Visier
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Google-Fahrzeug gerät bei Tomatenschlacht in Spanien ins Visier.

Die Bilder von der gigantischen Tomatenschlacht "Tomatina" im ostspanischen Buñol gehen jedes Jahr um die Welt. Diesmal wollte auch der Internetkonzern Google dabei sein, dass ging allerdings schief.

Google wollte mit seinem Fahrzeug die Straßenzüge vor und nach dem riesigen Straßenfest mit Unmengen an Tomatenmatsche aufzeichnen. Allerdings blieb der Kamerawagen des Straßenkartendienstes Google Street View am Mittwoch in einer Menschenmenge stecken. Bilder vom rotbeschmierten Google-Auto machten in sozialen Netzwerken die Runde.

Das Fahrzeug habe nach der zweiten Fahrt durch die Stadt "verschiedene Schäden" aufgewiesen, erklärte Google Spanien am Donnerstag. Ein Sprecher sagte, die Feiernden hätten die Windschutzscheibe, die Seitenspiegel und die auf dem Dach montierte 360-Grad-Kamera beschädigt.

Die "Tomatina" in Buñol gilt als größte Tomatenschlacht der Welt. Zu dem Fest waren in dem 9000-Einwohner-Ort am Mittwoch etwa 22.000 Menschen zusammengekommen, darunter auch viele junge Touristen aus dem Ausland. Sie bewarfen sich gegenseitig mit Tomaten und wälzten sich in roter Matsche auf der Straße. Das Fest soll angeblich im Jahr 1945 aus einer Schlägerei unter jungen Leuten auf einem Markt entstanden sein.

AFP

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