Der rollt die Golf-Klasse auf

Hyundai i30: Top-Allrounder für Sportliche…

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Zufrieden: Tester Oliver Menner mit dem i30.

Eine ganze Klasse hat man nach ihm benannt, dem Golf. Was nicht heißt, dass der Vorzeige-VW gleich alle in seiner Klasse in die Tasche steckt.

Hyundai i30 rollt die Golf-Klasse auf

Nach dem komplett neu entwickelten Hyundai i30 (Neuauflage des meistverkauften Asiaten 2011), der sich nun als Fünftürer-Schräghecklimo, als Dreitürer und auch bald als Kombi präsentiert, muss sich der Namensgeber schon recht strecken! Wir testeten die sparsame blue-Version (nur 97 Gramm CO2 pro Kilometer) des i30 1.6 CRDi mit 94 kW (128 PS). Um’s vorwegzunehmen: Es gibt hier nichts zu maulen! Der Wagen sieht

Hyundai (blue) i30 1.6 CRDi

Leistung: 128 PS
Höchstgeschw.: 188 km/h
0 auf 100 km/h: 10,90 Sek.
Hubraum: 1582 ccm
Verbrauch EU Drittelmix: 3,7 l/100km (Werksangabe)
CO2: 97 g/km
Tankinhalt: 53 Liter
Leergewicht: 1365 kg
Kofferraumvolumen: 378 /1316 l
Basispreis: 23.090 Euro
Testwagen: 29.410 Euro

gut aus (draußen wie drinnen, – dank europäischem Design!) ist solide und – trotz viel Kunststoff – mit hochwertiger sportiver Anmutung verarbeitet. In-strumente und Bedienelemente sind logisch-funktional und direkt im Blickfeld. Der Platz für Passagiere und im Kofferraum ist im Vergleich zum Bestseller-Vorgänger noch mal gewachsen. Die Austattung bietet alles, was man braucht, und zwar reichlich (z. B. serienmäßiger Klimaanlage und LED-Tagfahrlicht, Smart-Key mit Start-Stop-Knopf, RDS-Radio, CD-Spieler, Bluetooth, AUX- und USB-Anschlüsse), das Standard-Sicherheitspaket umfasst zwei Front-, Seiten- und Vorhang-Airbags, ABS, Bremsassistent, Stabilitätsprogramm ESP und Traktionskontrolle.

Hyundai i30 Cockpit

Tja – und außerdem fährt sich der i30 einfach super! Dazu trägt die (ebenfalls serienmäßige) dreistufig verstellbare Servo-Unterstützung „Flex Steer“ bei, die den üppigen Radstand von 2,65 Metern wettmacht, ebenso wie die grundsolide (vielleicht etwas zu „weiche“) Sechsstufen-automatik, die den Koreaner in brauchbaren 10,9 Sekunden auf Hundert bringt. Der Common-Railer mit variabler Turboaufladung (VGT) zeigte sich mit 260 Newtonmeter maximalem Drehmoment griffig-sportlich (und gerade noch leise genug). Unser Testwagen mit dem Ausstattungspaket „style“ bot zudem ein launiges Panoramaschiebedach, 17-Zöller, edle Metallic-Lackierung, Knieairbags und das komplette Lichtpaket mit Xenon-Scheinwerfern. Und hätte so 29.410 Euro gekostet. Zum Vergleich: Der neue Golf TDI BlueMotion kostet 26.925 Euro – im Basispreis.

Oliver Menner

Oliver Menner

Oliver Menner

E-Mail:Oliver.Menner@tz.de

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