Raubtier auf der Rennstrecke

Jaguar F-Type: Allrad für die Rakete

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Nun auch mit Allrad erhältlich: der Jaguar F-Type.

Mit dem F-Type hat Jaguar einen Volltreffer gelandet. Der als Coupé und Cabrio lieferbare Sportler von der Insel ist ein echter Erfolgstyp, der vor allem Neukunden zu der Raubtier-Marke lockt.

Die Briten wollen diesen (Verkaufs-)Erfolg noch ausbauen – und erweitern daher die Zahl der F-Type-Varianten. Wichtigster Neuzugang ist die Allradvariante, die wir bereits auf Landstraße, Autobahn und Rennstrecke ausprobieren konnten.

Am deutlichsten wird der Effekt des AWD-Antriebs beim Jaguar F-Type natürlich auf der Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings: Wer auch in den engen Kurven immer ein bisschen Zug am Antrieb lässt, kann fast schon nichts mehr falsch machen. Die Flunder saugt sich geradezu am Asphalt fest, gibt dem Fahrer jederzeit das Gefühl, die Sache im Griff zu haben.

Ähnlich ist der Eindruck bei der mit 380 und 550 PS angebotenen Allrad-Rakete auch auf sehr engen, sehr schnellen Landstraßen. Oder bei Tempo 260 auf der Autobahn, wenn die perfekte Balance auch in den immer enger wirkenden Kurven die Adrenalin-Ausschüttung in Grenzen hält.

Mehr Grip auf Splitt, Nässe oder Schnee und Eis, ein souveränerer Auftritt unter „normalen“ Straßenbedingungen – diese Effekte macht der hinter eine flott arbeitende Achtgang-Automatik geschaltete Allradantrieb möglich. Dadurch kann man sich entspannter über die von sonorem Brummen untermalte Kraftentfaltung des Sechs- oder Achtzylindermotors freuen. Oder über den guten Halt der wie angegossen passenden Sportsitze. Die Bremsen packen bei Bedarf brutal zu, das aufwendige Fahrwerk sorgt bei aller gebotenen Härte doch auch für den nötigen Langstreckenkomfort.

So schnell fährt der Jaguar F-Type

Die 380-PS-Version schafft übrigens 275 Sachen Spitze und den Standardsprint in 5,1 Sekunden, die Kompressor-Version mit 550 PS ist maximal 300 km/h schnell und braucht eine Sekunde weniger auf 100. Beide bringen zwei Personen und ihr Gepäck (Kofferraum-Volumen: 407 Liter) mit hohem Spaßfaktor von A nach B – und das zu Preisen ab 85 500 Euro fürs Jaguar F-Type Coupé und 92 500 Euro fürs Cabrio. Die R-Versionen kosten ab 112 800 und 119 800 Euro.

Wow! Jaguar F-Type Project 7

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Rudolf Huber

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