Kompakt und sportlich

Die Highlights auf der Motorshow in Tokio

Extrem geduckt und sportlich präsentiert sich die Wankelmotor-Studie RX-Vision von Mazda. Foto: Thomas Geiger
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Extrem geduckt und sportlich präsentiert sich die Wankelmotor-Studie RX-Vision von Mazda. Foto: Thomas Geiger

Zur Motorshow in Tokio bringt Mazda einen Sportwagen mit Wankelmotor mit, dessen Spitzenleistung bei 300 PS liegen dürfte. Suzuki zeigt einen Cross-Over-Kleinwagen, der durch einen SUV-Look auffällt. Und Subaru stellt eine neue Generation in der Kompaktklasse vor.

RX-Vision: Mazda bereitet neuen Wankel-Sportwagen vor

Zum 50. Geburtstag des ersten eigenen Sportwagens mit Wankelmotor macht Mazda sich selbst ein Geschenk: Kurz vor dem Jubiläum 2017 hat der japanische Hersteller jetzt auf der Motorshow in Tokio(Publikumstage 29. Oktober bis 8. November) die Studie eines neuen Sportwagens mit Kreiskolben-Antrieb enthüllt. Messerscharf gezeichnet und kaum mehr als hüfthoch, hat der 4,38 Meter lange Flachmann namens RX-Vision nach Angaben von Deutschland-Chef Josef Schmid durchaus Chancen zum sportlichen Top-Modell der Marke. Technische Details zu dem Coupé mit Wankel-Frontmotor und Heckantrieb macht Mazda nicht. Doch in Unternehmenskreisen wird der Sportwagen mit rund 221 kW/300 PS gehandelt und der Zielpreis auf deutlich unter 100 000 Euro taxiert.

Neuer Suzuki Ignis ab 2016 auch wieder in Deutschland

Alter Name, neues Auto: Suzuki bringt den Ignis zurück. Dabei wird aus dem konventionellen Kleinwagen des letzten Jahrzehntes ein moderner Cross-Over mit aufgebockter Karosserie und bulligem Look. In In Deutschland wird der Fünftürer nächstes Jahr in den Handel kommen, wie der Hersteller angekündigte. Zur Technik macht Suzuki noch nicht viele Angaben. Die Messeautos jedenfalls sind bestückt mit einem 1,2 Liter großen Benziner, der mit einem sogenannten Mild-Hybrid-System als erweiterter Start-Stopp-Automatik kombiniert ist. Außerdem soll es auch Allradantrieb sowie einen Dreizylinder-Turbo geben.

Impreza-Studie: Subaru stimmt auf Generationswechsel ein

Auf der Motorshow in Tokio hat der japanische Hersteller eine erste Studie des künftigen Kompaktwagens enthüllt. Nach europäischem Vorbild als Fünftürer mit schrägem Heck gezeichnet, misst das Messemodell 4,40 Meter und rangiert damit am oberen Ende der Kompaktklasse. Im Gegensatz zur aktuellen Generation ist die Studie betont elegant und eigenständig gezeichnet, hat klare Linien, scharfe Kanten und durchaus europäische Züge. Zu Ausstattung und Antrieb machte der Hersteller noch keine Angaben. Auch der Einführungstermin wurde noch nicht genannt. Der nächste Impreza soll Subaru zufolge aber der erste Vertreter einer ganz neuen Fahrzeuggeneration sein, die bis 2020 über mehrere Segmente ausgerollt wird.

Bunte Visionen statt grauer Alltagsautos

dpa

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