Genfer Autosalon

Kraftkuren und Kleinserien - Neues vom Autosalon

Die Karosserie soll an den Alfa Romeo C52 von 1952 erinnern: Der Disco Volante Spider von Touring Superleggera. 
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Die Karosserie soll an den Alfa Romeo C52 von 1952 erinnern: Der Disco Volante Spider von Touring Superleggera. 

Ob 900 PS, 50er-Jahre-Karosserie oder Wasserstoff-Brennstoffzellen-Antrieb: Die Besucher des Genfer Autosalons finden dort fast alles, was das Herz eines Auto-Fans begehrt. Fünf beeindruckende neue Modelle im Überblick.

Bullige Bottroper: Drei Brabus-Neuheiten in Genf

Der Mercedes-Tuner Brabus hat drei neue Fahrzeuge auf dem Genfer Autosalon (noch bis 13. März) präsentiert. Der Brabus 650 auf Basis des Mercedes-AMG C 63 S kommt auf 478 kW/650 PS und ein Spitzentempo von 320 km/h. Er kostet 175 896 Euro. Mit dem Modell 700 nimmt sich Brabus den Geländewagen GLE 63 S 4 Matic vor. Die Leistungsdaten nach der Kraftkur: 515 kW/700 PS und 960 Newtonmeter (Nm) Drehmoment. Der Sprint von 0 auf Tempo 100 erfolgt in vier Sekunden, der Wagen kostet 205 249 Euro. Nummer drei ist mit dem Rocket 900 eine Version des Coupés S 65. Dem Namen entsprechend hat er 900 PS unter der Haube. Zu haben ist die "Rakete" für 411 904 Euro.

Große Kraftkur für kleines Auto: Ford Fiesta ST200

Ford zeigt in Genf den bislang stärksten Fiesta. Das Sondermodell Fiesta ST200 bringt es auf 147 kW/200 PS und 290 Nm. Für maximal 20 Sekunden lassen sich dem 1,6-Liter-Turbo-Vierzylinder weitere 11 kW/15 PS und 30 Nm entlocken. In 6,7 Sekunden sprintet der Zweitürer auf 100 km/h, das Spitzentempo ist bei 230 km/h erreicht. Preise sind noch nicht bekannt.

Karosserie in Kleinserie: Superleggerea Volante Spyder

Auf der technischen Basis des Alfa Romeo 8C Competizione Spider fertigt der Karosseriebauer Touring Superleggera das Modell Disco Volante Spyder an. Die in Handarbeit gebaute Aluminiumkarosserie soll an den Alfa Romeo C52 von 1952 erinnern. Der Rahmen der Windschutzscheibe besteht aus Karbonfaser - ebenso wie das zweiteilige Hardtop, das sich im Gepäckraum verstauen lässt. Derzeit sind laut einer Firmensprecherin sieben Fahrzeuge im Bau. Zu Preisen machte das Unternehmen keine Angaben.

Zurück in die Zukunft: Studie H2 Speed von Pininfarina

Das italienische Designstudio Pininfarina hat in Genf die Sportwagenstudie H2 Speed vorgestellt. Die Technik des elektrischen Wasserstoff-Brennstoffzellen-Antriebs stellt die Schweizer Partnerfirma GreenGT bereit. Das Auto beschleunigt in 3,4 Sekunden auf 100 km/h und erreicht eine Maximalgeschwindigkeit von 300 km/h. Das Farbschema verweist auf das Konzeptauto Sigma Grand Prix, das Pininfarina und Partner im Jahr 1969 entwickelten, um die Formel 1 sicherer zu machen.

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