Mit vielen Extras

Mazda CX-3: Das Bonsai-SUV

Mazda CX-3
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Der Mazda CX-3 kommt am 19. Juni in den Handel.

Mini-SUVs werden immer begehrter – nicht nur wegen der erhöhten Bodenfreiheit und der höheren übersichtlichen Sitzposition, sondern auch wegen der attraktiven Preise.

Mazda schickt jetzt seinen neuen Mazda CX-3 ins Zwergerl-Rennen. Der hübsche, höhergelegte Bruder des Mazda 2 startet am 19. Juni: als Benziner mit 120 beziehungsweise 150 PS ab 17.990 Euro und als Diesel mit 105 PS ab 21.990 Euro. Unsere ersten Eindrücke vom brandneuen Bonsai-SUV:

Lächelnd und dynamisch steht der viertürige Japaner vor uns mit dem typischen Mazda-Familiengesicht, dem großen Kühlergrill und den geschlitzten Scheinwerfern, die es optional sogar mit LED-Leuchten gibt. Markant an den Seiten sind die hohen, schwarzen Radkästen und die sportlich abfallenden hohen Dachlinien mit dem Heckspoiler. Der abrupte Heckabschluss geht zu Lasten der Fondpassagiere: Größere Mitfahrer müssen hier schon mal Kopf und Knie einziehen. Zudem lassen sich wegen der hohen Ladekante schweres Gepäck und Einkäufe nur beschwerlich in den 350 Liter fassenden Kofferraum hieven. Bei umgeklappten Rückenlehnen fasst der CX-3 ordentliche 1260 Liter. Außerdem besitzt er eine brettlebene Ladefläche.

Ladekante zu hoch: Das ist der fast einzige Mangel, der unserem Tester Uwe Fajga beim Mazda CX-3 auffiel.

In der ersten Reihe geht’s bequemer und freizügiger zu: Die Vordersitze sind komfortabel geformt und straff mit gutem Seitenhalt. Für 1000 Euro Aufpreis gibt’s die sogar in schickem weiß-schwarzen Leder sowie mit Sitzheizung. Das ergonomische Cockpit ist aufgeräumt und wertig ausgestattet. Bei den Instrumenten fällt im Zentrum der große runde Tacho auf, die anderen Anzeigen wirken etwas klein. Auf Wunsch klappt darüber sogar ein Head-Up-Display aus. Auf der Mitte des Armaturenbretts prangt ein stylisch anmutender Sieben-Zoll-Bildschirm. Die Bedienung erfolgt einfach per Touchscreen (nur im Stand verfügbar) oder per Drück-Drehknopf – dem sogenannten Controller auf der Mittelkonsole. Serienmäßig an Bord hat der CX-3 das neue Konnektivitätssystem MZD, das den Zugriff auf viele Internetfunktionen ermöglicht. Optional erhältlich ist ein integriertes Navisystem sowie eine Rückfahrkamera.

Viele Extras im Mazda CX-3

Für den Mazda CX-3 gibt’s für diese Fahrzeugklasse ungewöhnlich viele Extras: Allrad, LED-Scheinwerfer, Abstandstempomat, Einparkhilfe, Notbremsassistent sowie einen etwas nervigen brummenden Spurwechselwarner.

Fahrtechnisch ist der 4,28 Meter kurze CX-3 handlich und wendig, die Lenkung direkt und präzise, das Fahrwerk komfortabel. Auch durch schnellere Kurven lässt sich der 1,3 Tonnen schwere SUV-Zwerg sicher und problemlos steuern.

Den CX-3 gibt’s mit zwei Zwei-Liter-Benzinmotoren mit 120 und 150 PS sowie dem neuen 1,5-Liter-Diesel mit 105 PS aus dem Mazda 2 – jeweils mit echs-Gang-Handschaltung oder Sechs-Stufen-Automatik. Für die stärksten Versionen ist ein Allradantrieb verfügbar.

Motoren für den Mazda CX-3

Was uns beim Test mit den drei Motorvarianten (allesamt Vierzylinder) auffiel: Der kleine Benziner (192 Stundenkilometer, null auf 100 in 9,0 Sekunden) war fast genauso agil wie der stärkere 150-PS-Allradantrieb (200 Stundenkilometer, von null auf 100 in 8,7 Sekunden).

Die angegeben Verbrauchswerte von 5,9 bzw. 6,3 Liter Super übertrafen wir nur geringfügig. Für Vielfahrer empfiehlt sich der knapp 2000 Euro teurere Diesel mit 105 PS. Mit dem waren wir etwas sparsamer (5,3 Liter), jedoch ähnlich flott und bei normaler Fahrt sogar ebenso flüsterleise unterwegs wie mit den beiden Benzinern.

Kleiner Mazda CX-3 ist da!

Der neue Mazda CX-3

Uwe Fajga

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