Mehr dem Himmel entgegen

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Einzigartig: Das weit ins Dach hineingezogene Panoramadach sorgt für ein luftiges Raumgefühl.

Bislang war der C3 vor allem von Frauen sehr begehrt. Der zweiten Generation hat Citroën nun auch einen Hauch von Männlichkeit mitgegeben, um die Zielgruppe des Polokonkurrenten zu erweitern.

Ein neues Gesicht mit trapezförmiger Kühlermaske, neuen Scheinwerfern in Klarglas, ausgestellte Radhäuser, Keillinie und Kanten sollen so den neuen Erfolgskurs der Tochter-Marke des PSAKonzerns fortsetzen. Die neue Erfolgsgeschichte der Marke begann mit einer neuen Design-Sprache, die vom C1 bis zum C6 neue Eleganz und ungewöhnliche Ansätze brachte, die in ihrer Qualität an die große Tradition der Marke anknüpften. So war der C3 der ersten GeGeneration des rundeste Auto seiner Klasse, was dann offenbar gerade bei den Damen Anklang fand und von Citroën-Sprecher Albrecht als „Kindchenschema“ beschrieben wurde.

Eigenständiges Gesicht: Mit mehr kantigen Linien wirkt der C3 erwachsener.

Die neue Generation wirkt nun erwachsener, ohne diesem besonderen Charme zu verlieren. Dabei wuchs er nur um acht Zentimeter auf 3,94 m Länge und wurde bei gleicher Höhe von 1,52 m um sechs Zentimeter brei- Mehr dem Himmel entgegen Mit der neuen C3-Generation will Citroën auch die Männer ansprechen ter – und das bei gleichem Gewicht. Der Innenraum wurde größer, obwohl der Radstand gleichblieb. Das erreichten die Franzosen mit einer neuen Gestaltung des Fußraum im vorderen Bereich und einer neuen Lehnengestaltung der Vordersitze, so dass insgesamt elf Zentimeter mehr Innenraumlänge entstand und immer noch Raum für 300 Liter Gepäck bliebt, was in der Klasse einen sehr guten Wert darstellt. Maximal passen 1121 Liter rein.

Eleganter Rücken: Hinter den markanten Rückleuchten verbergen sich 300 Liter Kofferraum-Volumen.

Mit dem größeren Innenraum und dessen hochwertigerer Gestaltung will Citroën auch Käufer ansprechen, die sich in diesen Zeiten des Zug zu kleineren Fahrzeugen nach unten orientieren. Diese Gruppe erwartet von kleineren Fahrzeugen dasselbe Ausstattungs-, Komfort- und Qualitätsniveau wie in größeren Klassen. Diesen Anspruch erfüllt der neue C3. Selbst der Blech-Instrumententräger in Wagenfarbe wirkt nicht etwa billig, sondern passend. Nett ist die schwebende Abdekkung der Rundinstrumente im Blickfeld des Fahrers. Trotz der Van-Architektur gelingt es Citroën auch beim C3, mit großen vorderen Dreieckfenstern und relativ schlanken A-Säulen eine gute Sicht nach vorn anzubieten. Auch beim C3 setzen die Franzosen noch einen obendrauf mit der in den beiden Versionen Advance und Tendace als Extra 400 Euro teuren Zenith-Frontscheibe. Die ragt mit 1,35 m Länge fast bis zur B-Säule ins Dach hinein und gibt so Fahrer und Beifahrer nicht nur den Blick nach oben frei; sie schafft Weite im Innenraum. Am oberen Rand ist diese in der Szene einmalige Windschutzscheibe so getönt, dass die Sonneneinstrahlung gebremst wird. Zusätzlich kann man die Scheibe mit einer Jalousie abdecken; auch Sonnenblenden stehen zur Verfügung.

Die Werbung für den C3 startet Mitte Januar; bei den Händlern wird er vom Freitag, 22. Januar bis Sonntag, 24. Januar 2010, seine Premiere in Deutschland geben, dann zunächst mit den beiden Benzinmotoren (1,1 Liter Hubraum, 60 PS und 1,4 Liter, 73 PS) sowie dem Benziner VTi 95 mit 95 PS. Der VTi 120 und die beiden Diesel HDi 90 und HDi 110 werden im Frühsommer folgen. Die dreitürige Version DS3 soll im März auf den Markt kommen.

osw

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