Weltpremiere 2016

Mercedes E-Klasse mit Glanz und Sternenstaub

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Unser Autor Hans Moritz durfte schon mal die unterschiedlichen Stilrichtungen des Interieurs der neuen E-Klasse genießen.

Das zu Ende gehende Jahr stand bei Mercedes ganz im Zeichen der G-Klasse. Die Stuttgarter haben die Palette ihrer Offroader nicht nur aufgehübscht, sondern auch erweitert. 2016 soll nun der Stern der E-Klasse ganz neu aufleuchten.

2012 war dem Serienschlager ein Facelift verpasst worden, nächstes Jahr will man nach den Worten von Hartmut Sinkwitz, Leiter Interieur-Design, einen weiteren Meilenstein in der Gesichte von Mercedes als Designmarke setzen und die Erfolgsgeschichte der E-Klasse, die 1953 mit dem Ponton und 1961 mit dem legendären „Heckflossen-Mercedes“ begann, fortschreiben.

Businesslimousine

Der Innenraum in der neuen Mercedes E-Klasse.

Die Weltpremiere findet am 16. Januar statt, das Geheimnis um den Innenraum wurde bereits jetzt gelüftet. Das Ziel bleibt: Die E-Klasse gilt als die Businesslimousine unterhalb der S-Klasse. Im Mittelpunkt steht das völlig neue Armaturenbrett. In den jüngsten Modellen der Oberklasse fällt der senkrechte Touchscreen auf. Ihn übernimmt die E-Klasse mit einem großen 12,3-Zoll-Bildschirm – das sind beachtliche 31,2 Zentimeter –, integriert ihn aber stärker ins Cockpit. Die linke Hälfte nimmt die klassischen Anzeigen wie Geschwindigkeit und Drehzahlmesser auf. Daneben ist das gesamte Info- und Entertainmentpaket untergebracht. Da hat der Fahrer die Qual der Wahl. Er kann alle Funktionen am Touchscreen anwählen oder aber klassisch auf das Drehrad in der Mittelkonsole zurückgreifen. Eine gute Lösung sind zwei kleine Touchpads im Lenkrad – das hat noch kein anderes Serienfahrzeug. Erstmals ist es auch möglich, die Funktionen per Wischbewegung mit den Händen zu steuern.

In drei Varianten wird es die E-Klasse geben – Classic, Sport und Progressive. Die Linien finden sich in den Sitzen und vor allem im Cockpit wieder. Das soll in erster Linie Breite vermitteln, unterstrichen durch horizontale Leuchtbänder, die in 64 (!) Farbtönen dezent leuchten können.

Beim Sound arbeitet Mercedes wieder mit dem Edelausstatter Burmester zusammen, der 24 Boxen, teils ausfahrbar, im Fahrzeug verbaut hat. Sie vermitteln ein originalgetreues Klangerlebnis – ob beim Schlagzeugsolo, beim Kirchenkonzert oder beim Liveact. Neu ist die Option 3-D-Sound.

Sternenstaub an der E-Klasse

An der Front beeindrucken die Scheinwerfer mit „doppelter Augenbraue“ bei der neuen Mercedes E-Klasse.

Völlig überarbeitet wurden auch Scheinwerfer und Heckleuchten in LED-Technologie. Letztere setzen mit einer innovativen Sternenstaub-Optik einen netten Farbtupfer. Bei den Frontscheinwerfern ist die doppelte Augenbraue charakteristisch. In jedem Strahler arbeiten nun 84 statt 24 LEDs. Im Prinzip kann der Fahrer permanent mit Fernlicht fahren, denn die Scheinwerfer sind so ausgerichtet, dass vorausfahrende Fahrzeuge und der Gegenverkehr nicht geblendet, dafür aber der Straßenrand und die Beschilderung hell angestrahlt werden.

Die neue E-Klasse kann bis Tempo 130 fast allein fahren

Die neue E-Klasse beherrscht das teilautomatisierte Fahren. Bis Tempo 130 schafft es die E-Klasse inzwischen theoretisch auch ganz alleine. Wichtiger ist das Sicherheitspaket. Erstmals verwendet Mercedes eine sogenannte Cloud-Technologie, die es zulässt, dass sich Autos gegenseitig vor Hindernissen warnen. Die neue E-Klasse ist der erste Mercedes, der selbstständig in Garagen und Senkrechtparkplätze manövrieren kann, eine Innovation, die BMW gerade erst in seinen neuen 7er eingebaut hat.

Über Karosserie, Motorisierung und Preis hüllt man sich in Stuttgart noch in Schweigen. Bekannt ist bisher nur, dass es einen neuen 4-Zylinder-Diesel geben wird. Und finanziell, heißt es, kann sich der Interessant am bisherigen Portfolio orientieren. Die Front wird der große Stern im Kühlergrill mit wenigen Querstreben zieren.

So smart ist die neue Mercedes E-Klasse

Hans Moritz

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