Sonnige Aussichten

Das luxuriöseste und das kleinste Cabrio von Daimler

Das Mercedes S-Klasse Cabrio und das Smart Fortwo Cabrio.
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Das Mercedes S-Klasse Cabrio und das Smart Fortwo Cabrio.

Hach ja, der Herbst: Tage, die kürzer werden, Temperaturen, die sinken, Laub, das die Bäume verlässt. Einziger Trost: Der nächste Sommer kommt bestimmt.

Und wie herrlich der für Autofahrer aussehen könnte, haben die Stuttgarter Autobauer auf der jüngst zu Ende gegangenen IAA in Frankfurt gezeigt. Daimler stellte mit dem Mercedes S-Klasse-Cabrio die Luxusvariante für Sonnenanbeter vor, mit dem Smart Cabrio lockt ein echter Pfiffikus die Frischluftfans. Erste Eindrücke.

Beginnen wir mit dem anmutigen Mercedes-Cabrio. Der offene Gleiter ist etwas Besonderes, denn erstmals nach 44 Jahren haben die Stuttgarter in dieser Größenordnung wieder ein Cabrio aufgelegt. Ein mutiger Schritt, wenn man um die weltweit rückläufigen Absatzzahlen von Open-Air-Fahrzeugen weiß. So ist allein in Europa der Verkauf um 58 Prozent zurückgegangen und erreicht nur mehr einen Marktanteil von einem Prozent, hat der US-Branchendienst The Detroit Bureau ermittelt. Mercedes erhebt für sich den Anspruch, das komfortabelste Cabrio der Welt zu bauen. Glauben wir sofort: Schon was der Traumwagen an Klimakomfort auffährt, überzeugt. Eine Kopfraumheizung sorgt für einen warmen Nacken, beheizbare Armlehnen und Sitzheizung im Fonds gepaart mit einer vollautomatischen Klimaregelung dürften Fahrten auch bei niedrigen Temperaturen genießbar machen. Das dreilagige Stoffverdeck öffnet sich dabei in circa 20 Sekunden bei Fahrten bis zu 60 km/h. Freilich ist das edle Teil nichts für den schmalen Geldbeutel – mindestens 120 000 Euro muss man für die dynmaische Schönheit (S 500: V8-Motor, 455 PS, Verbrauch 8,5 Liter) hinlegen.

Auch Smart lässt die Sonne rein: Das Fortwo-Cabrio macht bereits ab Februar Lust auf den Frühling. Der sympathische Pfiffikus für die Stadt (Länge/Breite: 2,69/1,66 Meter) bekam ein elektrisches „tritop“-Stoffverdeck verpasst, das wie ein Schiebedach zwischen den Dachholmen in zwölf Sekunden und bis zur Höchstgeschwindigkeit nach hinten surrt – zusammen mit der gläsernen Heckscheibe legt es sich dann über den Kofferraum. 

Der Clou: Per Hand kann man nun auch noch die Seitenstreben entfernen und in einem Fach in der Heckklappe verstauen – und fertig ist das City-Cabrio. Das neue Cabrio ist zunächst mit zwei Dreizylindern mit 71 PS sowie 90 PS erhältlich.

Unser Fazit

Schöne Aussichten, mit denen Daimler allen Sonnenanbetern die dunklen Jahreszeiten erhellt. 

Oh, Sole mio! Das neue Smart Fortwo Cabrio

K.B.

Katrin Basaran

Katrin Basaran

E-Mail:Katrin.Basaran@tz.de

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