Mercedes S-Klasse in XXL: Der Pullman kommt zurück

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Staatskarosse: Mit dem Mercedes-Maybach Pullman schreibt Daimler eine Geschichte weiter, die vor 50 Jahren begann.

Die Staatslimousine Pullman feiert ihren 50. Geburtstag. Diese Gelegenheit lässt sich Mercedes nicht entgehen und zeigt auf dem Genfer Autosalon eine neue Version des Klassikers, basierend auf der S-Klasse.

Mercedes bringt den Pullman zurück. Pünktlich zum 50. Geburtstag der Staatslimousine hat der Stuttgarter Autobauer für den Genfer Salon (Publikumstage: 5. bis 15. März) eine Neuauflage angekündigt. Der neue Pullman basiert den Herstellerangaben nach auf der aktuellen S-Klasse, trägt die Zusatzbezeichnung Maybach und wird auf 6,49 Meter gestreckt. Die Preise sollen bei rund einer halben Million Euro beginnen und die ersten Exemplare Anfang 2016 ausgeliefert werden.

Gegenüber der ohnehin schon verlängerten Maybach S-Klasse hat Mercedes den Pullman noch einmal um einen guten Meter länger gemacht und den Radstand auf 4,42 Meter erweitert. Das Dach wird für mehr Kopffreiheit und einen bequemeren Zustieg um zehn Zentimeter angehoben. Der Fond bietet Platz für zwei zusätzliche Sitze. Während die VIP-Passagiere in Komfortsesseln mit Arbeitstisch reisen, sitzen dort entgegen der Fahrtrichtung Protokollbeamte oder Dolmetscher.

Für Privatsphäre sorgen elektrische Jalousien vor allen Fenstern sowie eine versenkbare Trennwand, deren Glas sich auf Knopfdruck verdunkeln lässt. Und wem der Sinn nach Unterhaltung steht, der kann einen großen Flachbildschirm aus der Verkleidung surren lassen. Wie zuletzt im großen Maybach 62, montiert Mercedes darüber hinaus drei Zusatzinstrumente im Dachhimmel, die über Uhrzeit, Außentemperatur und Geschwindigkeit informieren.

Unter der Motorhaube arbeitet der V12 aus der S-Klasse. Das Triebwerk schöpft aus 6,0 Litern Hubraum 390 kW/530 PS und entwickelt bis zu 830 Newtonmeter Drehmoment. Angaben zu Fahrleistungen und Verbrauch machte Mercedes noch nicht.

dpa/tmn

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