Unter den Top 10

Yamaha MT-07: Leichtigkeit des Sparens

Auf Anhieb in die Top Ten der Zulassungsliste – die Yamaha MT-07.
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Auf Anhieb in die Top Ten der Zulassungsliste – die Yamaha MT-07.

Die Mitte ist inzwischen das derzeit interessanteste Spielfeld der Motorradhersteller geworden. Prestige erntet man zwar mit den spektakulären Superbikes, Hubraumriesen und PS-Monstern...

...aber Geld verdient man mit den weniger spektakulären Bikes. Yamaha hat diese Lektion schnell gelernt und mit der MT-07 ein Zweirad im Angebot, das gerade 5995 Euro kostet und auf Anhieb in die Top Ten der Zulassungsstatistik stürmte.

Yamaha MT-07 ist eine exzellente Kurvenräuberin

Die Eckdaten sind überdies verheißungsvoll: Der Zweizylinder mit 690 ccm Hubraum leistet 75 PS und hat ein maximales Drehmoment von 68 Nm, und das gesamte Bike bringt gerade mal 184 Kilogramm auf die Waage. Das verspricht Leichtigkeit und Fahrspaß. Und man wird nicht enttäuscht. Die Yamaha ist eine exzellente Kurvenräuberin, sie lässt sich handlich und sicher bewegen und hinterlässt in jeder Fahrsituation einen souveränen Eindruck. Dabei spielt es keine Rolle, ob man innerorts unterwegs ist, den Asphalt der Landstraßen unter den Rädern hat oder Kilometer auf der Autobahn abspult, wobei sich die Höchstgeschwindigkeit von 207 km/h problemlos erreichen lässt.

Der Motorcharakteristik entsprechend muss recht oft geschaltet werden. Die sechs Gänge lassen sich aber leicht wechseln, sodass stets die optimale Drehzahl zur Verfügung steht. Dem futuristischen Design wurden dagegen offenbar die beiden Spiegelausleger geopfert – diese sind eindeutig zu kurz. Wenig praxisfreundlich sind auch Schalter und Knöpfe, die so klein sind, dass man sie selbst mit Sommerhandschuhen nicht immer präzise bedienen kann.

Alles in allem ist die Yamaha MT-07 jedoch nicht nur wegen des günstigen Preises ein sehr attraktives Angebot, sie überzeugt auch von den fahrerischen Leistungen und dem Spaß, den sie bietet. Ins positive Gesamtbild passt, dass sie mit einem Verbrauch von gerade einmal vier Litern auf 100 Kilometern angenehm sparsam ist.

Volker Pfau

Volker Pfau

Volker Pfau

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