Neu auf den Autotagen

Auf Privatgrund parken – ganz legal

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Zeigen die App „ampido“: Steven Pakasathan und eine interessierte Smartfahrerin auf den „Münchner Autotagen“. 

Knapp vier Tage Lebenszeit gehen dem durchschnittlichen Autofahrer in Großstädten pro Jahr durch die Parkplatzsuche verloren. Mit einer App soll dieses Problem beseitigt werden.

Die App „ampido“ will die innerstädtischen Parkplatzsituation verbessern

Das Prinzip dahinter nennt sich Parkplatz-Sharing und ist einfach: Privatpersonen vermieten ihren ungenutzten Stellplatz an Parkplatzsuchende. Der App-Nutzer kann sich schon im Voraus einen der angebotenen Parkplätze reservieren und erspart sich so die morgendliche Sucherei. Aber auch der Parkplatzbesitzer, der tagsüber selbst in der Arbeit ist, profitiert davon und kann sich mit seinem ohnehin ungenutzten Stellplatz täglich ein paar Euro dazu verdienen.

Mittlerweile wurden zusätzlich auch noch Parkhäuser integriert. Mit mehr als 11 000 Parkplätzen ist die App weltweiter Marktführer in dieser Sparte. „Ampido reduziert die Parkplatzsuche erheblich und spart auf diese Weise gleichzeitig CO2 ein. Darüber hinaus sind die Parkplätze bis zu 50 Prozent günstiger als sonst für dieses Stadtgebiet üblich“, erklärt Steven Pakasathanan auf den „Münchner Autotagen“. Er ist Mitarbeiter des Startup-Unternehmens und der Bruder eines der beiden Gründer.

Das Konzept entstand aus der Parkplatznot zweier Kölner Studenten heraus. Zunächst nutzten sie die Idee nur für sich selbst, bevor sie 2013 ampido gründeten.

Pünktlich zum Start der Autotage stellten die Macher der Parkplatz-App ihre neue Kooperation mit Smart vor. „Das ist eine einmalige Sache, bei der in München und Köln jeweils über 100 Parkplätze exklusiv für Smartfahrer zur Verfügung gestellt werden“, so Pakasathanan. Dazu muss sich der Benutzer nur registrieren, seinen Smart samt Kennzeichen per Foto verifizieren und schon kann er losparken.

In München sind bisher 140 Parkplätze verfügbar. Das Unternehmen ist hier allerdings auch erst seit knapp drei Monaten tätig und die Zahl wächst täglich. In Köln beispielsweise gibt es schon über 2000 Parkmöglichkeiten. 

Fabian Weberstetter

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