Audi TT

Wiedergeburt einer Ikone

Fotos vom neuen Audi TT
+
Rückkehr zum Ur-TT: Die Silhouette wurde nur sanft bearbeitet. Die Ringe sitzen auf der Haube.

Seit 1998 wird der Audi TT gebaut, rund 500.000 Exemplare wurden in diesen gut 15 Jahren abgesetzt. Im Herbst soll nun endlich die dritte Generation an den Start gehen...

...die beeindruckendes Innovatives zu bieten hat. Wurde ja auch Zeit, finden wir. Hier die wichtigsten Neuerungen:

Design

Die Ingolstädter nennen ihr Audi TT Sportcoupé eine Ikone. Die unverwechselbare Silhouette des 50 Kilo leichteren Wagens wurde daher nur sanft verändert und orientiert sich am Design des Ur-TT. Das typische aufgesetzte Dach ist weiter erkennbar, allerdings wurde seine Linie etwas gestrafft. Die C-Säulen sind gehörig dick – „athletisch“ nennen das die Designer. Der Radstand des 4,18 Meter langen Wagens wurde auf 2,51 Meter verlängert. Die Überhänge sind entsprechend kurz. Neu – die Audi-Ringe sitzen nun über dem Singleframe-Grill auf der Motorhaube. Der Grill soll die Verwandtschaft zum R8 betonen. Unter der typisch kreisrunden Tankklappe gibt es keinen Deckel mehr – die Zapfpistole lässt sich direkt einführen.

Die Sitze

Toll sind vor allem die neu entwickelten S-Sportsitze mit pneumatisch einstellbaren Wangen und intergierten Kopfstützen. Die Rautensteppung freut das Auge.

Das virtuelle Cockpit

Virtuelles Cockpit: Ein Display hinterm Lenkrad ersetzt analoge Instrumente. Die Ansicht ist individuell wählbar.

Eine Revolution! Alle analogen Instrumente werden digital auf einem sechseckigen 12,3 Zoll großen Display dargestellt. Durch die hohe Auflösung, sie beträgt 1440 mal 540 Pixel, ist die Darstellung exzellent scharf. 60 Bilder (Frames) pro Sekunde ergeben eine prima Auflösung. Die Darstellung der Instrumente lässt sich am Multifunktionslenkrad in zwei Ebenen umschalten: „Klassisch“ – hier stehen Tacho und Drehzahlmesser im Vordergrund. Im „Infotainment“-Modus können Navi und andere Themen hervorgehoben werden. Somit befinden sich sämtliche für die sichere Fahrt relevanten Informationen im unmittelbaren Blick des Fahrers. Beim TTS ist eine zusätzliche Ebene aktivierbar, bei der der Drehzahlmesser dominiert. Laut Dr. Werner Hamberger von der Technischen Entwicklung ist das Gerät genauso ausfallsicher wie ein mechanisches Display.

MMI

Aufgeräumtes Cockpit: Sämtliche Instrumente sollen sich in der Blickrichtung des Fahrers befinden, nichts soll ihn ablenken.

Die Mittelkonsole ist so übersichtlich wie nie. Die Knöpfe wurden extrem reduziert. Ziel war es, die Menüführung so einfach und flach wie möglich zu gestalten. Im Mittelpunkt steht der runde Drehdrücksteller, auf dessen Oberfläche das MMI-Touchpad sitzt, das extrem berührungsempfindlich arbeitet. Es dient zur Handschriftenerkennung ähnlich einem Smartphone– etwa bei der Suche nach Namen und Adressen. Zudem verarbeitet es Fingergesten – mit zwei Fingern lässt sich so durch Listen scrollen oder zoomen.

Die Scheinwerfer

Grafisch dominieren vorn ein horizontaler und zwei vertikale Stege, die an die Leuchten des R18 e-tron qauttro erinnern sollen, der heuer in Le Mans startet.

Motoren

Für den TT stehen zwei Benziner mit 184 PS und 230 PS zur Wahl. Hinzu kommt ein 2.0 TDI mit Handschaltung und Frontantrieb mit 184 PS und 380 Nm Drehmoment. Den TTS treibt ein 310 PS starker 2.0 TFSI an. Alle Aggregate verfügen serienmäßig über Start-Stopp.

Der neue Audi TT

Der neue Audi TT

K. Basaran

Mehr zum Thema:

Einer für alles! Das neue Audi Showcar

Scharfes Fliegengewicht: Audi TT Ultra Quattro

auch interessant

Meistgelesen

Stau-Alarm! Pfingsturlauber verstopfen die Straßen
Stau-Alarm! Pfingsturlauber verstopfen die Straßen
Google patentiert Klebefalle für Fußgänger
Google patentiert Klebefalle für Fußgänger
Audi SQ7: Der Diesel-Hammer
Audi SQ7: Der Diesel-Hammer
Peugeot 2008: Kompakter Löwe mit neuer Maske
Peugeot 2008: Kompakter Löwe mit neuer Maske

Kommentare