Nobel-SUV

Der neue Lexus RX: Ganz schön zackig!

Lexus RX
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Riesiger Diabolo-Kühlergrill und viele Kanten und Winkel – der neue Lexus RX. Marktstart ist am 23. Januar zu Preisen ab 49 900 Euro.

Die vierte Generation des Lexus-Bestsellers RX hat auf den ersten Blick kaum etwas mit dem Vorgänger gemein. Der neue Lexus RX erinnert sehr an seinen etwas kleineren Bruder. 

Der kompakte Lexus NX hat den Absatz der noblen Toyota-Tochter in Rekordhöhen getrieben. An diesen Erfolg wollten die Designer wohl anknüpfen. Der neue Lexus RX ist dem NX aus dem Gesicht geschnitten und trägt seine Züge: kantiger, wuchtiger, aggressiver. Ins Auge fallen auch die zackigen Scheinwerfer mit dynamischem Blinklicht, dessen LED wie bei Audi von innen nach außen aufleuchten.

Daneben ist der Lexus RX um zwölf Zentimeter auf 4,89 Meter Länge gewachsen. Mit dem entsprechenden Radstand bietet der RX spürbar mehr Platz und Beinfreiheit. Schon die Grundausstattung des SUV ist üppig, zu ihr gehören unteranderem Multifunktions-Lederlenkrad, 18-Zoll-Alus sowie das Safety-System plus inklusive Abstandsradar, Fernlicht-, Spurhalte- und Müdigkeits-Assistent und Verkehrszeichenerkennung.

Lexus RX 450 h mit 313 PS

Nach wie vor fährt der RX mit zwei Antriebs-Varianten vor. Flaggschiff bleibt das Hybrid-Modell 450h, dessen Leistung und Effizienz leicht gesteigert wurde. Während dem Vorgänger 299 PS zur Verfügung standen, erreicht die Kombination aus 262 PS starkem V6-Benziner sowie je einem E-Motor an der Vorderachse mit 167 PS und der Hinterachse mit 68 PS nun eine Gesamtleistung von 313 PS. Damit gelingt der Sprint auf 100 km/h in 7,7 Sekunden. Allerdings hat man stets das Gefühl, dass die stufenlose CVT-Automatik einen Großteil der Leistung schluckt, vom Gummiband-Effekt und Turbinen-Sound bei Kickdown-Beschleunigung gar nicht zu reden.

Wie es sich für einen Nobel-SUV gehört, schwelgt das Interieur in noblen Materialien.

Obwohl nie wirklich rein elektrisch zu fahren, ist die Hybrid-Top-Version sparsam: Bei einer Proberunde über Land, Autobahn und mit städtischem Stop&Go kamen wir auf 7,8 Liter, was für einen mindestens 2,1-Tonnen-SUV mehr als akzeptabel ist. Als Alternative bietet sich der neue 2,0-Liter-Turbobenziner an. Der 238-PS- Direkteinspritzer hängt gut am Gas, harmoniert mit der Sechsgang-Automatik und zeigt einen konstant kräftigen Durchzug. Auch beim Verbrauch neigt er kaum zur Übertreibung. Mit 7,8 Liter ist er angegeben, 8,3 Liter brauchten wir. Passt.

Marktstart ist am 23. Januar zu Preisen ab 49.900 Euro.

Das ist der neue Lexus RX

Frank Wald/mid

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