Die SUVensive

Der neue Mercedes GLC: Die SUVensive im Maßanzug

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Neues Design, neuste Technik: Der neue Mercedes GLC hat mit seinem Vorgänger GLK nur wenig zu tun.

Mercedes-Benz ist so offensiv, pardon so SUVensiv, wie noch nie. Der neue Mercedes GLC tritt zwar die Nachfolge des erfolgreichen GLK (über 650.000 verkaufte Fahrzeuge) an

...bringt aber auch schon einen neuen Bruder mit: das GLC Coupé, das bislang zwar nur als Blaupause bei der Motorshow in Shanghai stand, das aber laut Daimler-Boss Dieter Zetsche nicht mehr nur eine bloße Vorstellung ist. Und am Ende des Jahres soll es S-Klasse-Niveau auch bei den SUVs geben, dann soll der neue GLS auf die Bühne fahren. Als Höhepunkt der SUVensive von Mercedes.

Aber zurück zum Mercedes GLC, der – um es gleich zu sagen – von Design und Technik kaum mehr etwas gemein hat mit dem GLK. Mit einer einzigen, durchaus lobenswerten Ausnahme, der des Verkaufspreises nämlich. „Den GLC gibt es zum alten GLK-Preis“, verspricht Zetsche, was ab 44 500 Euro in der Grundausstattung bedeutet.

Neues Design für den Mercedes GLC

Schluss mit Kante, das Eckige wird zum Runden – so lässt sich die augenfälligste Änderung zum Vorgänger beschreiben. Der alte GLK, der ein wenig Ähnlichkeit mit einer Baseballmütze auf Rädern hatte, mutiert zum Edel-SUV in der Mittelklasse. Er ist gleichzeitig das letzte Modell, das sich in die neue Designsprache von Gorden Wagener einfügt. Fließend, kraftvoll dynamisch, ausdrucksstark – der GLC macht von vorne und hinten eine gute Figur. Auch im schmutzigen Zustand, es dürfte ein Novum gewesen sein, dass Mercedes bei der Weltpremiere des GLC auch ein verdrecktes Modell auf der Bühne hatte. Aber wie sagte Zetsche: „Der GLC ist ein echter Offroader im Maßanzug.“

Edles Wohnzimmer-Ambiente: Der Mercedes GLC ist innen fast schon S-Klasse.

Da passen ja die vom Hersteller versprochenen maßvollen Motoren dazu, die vor allem beim Kohlenmonoxid-Ausstoß mit 129 g CO2 pro Kilometer (als 220er- und 250er-Diesel) ein neues Maß setzen sollen. Noch besser soll der später kommende GLC 350e sein, ein Hybridfahrzeug, das mit einem (freilich runtergerechneten) Normverbrauch von 2,6 Litern pro 100 Kilometer und einem Schadstoffausstoß von 60 g CO2 „in einer eigenen Effizienzklasse fährt“ (Entwicklungsvorstand Thomas Weber). Dabei bringt er eine Systemleistung von 320 PS, was jede Menge Spaß nicht nur beim Sparen verspricht. Für die Freunde des guten alten Verbrenners steht der GLC 450 AMG zur Verfügung, mit 367 PS aus einem guten alten V6-Biturbo-Aggregat, das 520 Newtonmeter freisetzt und das SUV in 5,7 Sekunden von 0 auf 100 beschleunigt.

Dass der GLC ein echter Offroader ist, zeigt alleine schon sein Stammbaum, der in direkter Linie von der legendären G-Klasse abzweigt. Aber in dem eleganten SUV steckt sogar Lkw-Technik. Per Knopfdruck kann sich der GLC aus dem schlammigsten Untergrund freischaukeln. Dieser automatische elek­tronische Steuerungsmechanismus wird sonst in den Baustellen-Trucks von Daimler eingesetzt.

Mercedes GLC 2015: Das ist neu!

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RDF

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