Plug-in-Hybrid

Mercedes GLE 500e: Mit der Kraft des Doppelherzens

Mercedes GLE 500e
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Der Mercedes GLE 500e hat einen Plug-in-Hybrid an Bord.

Zahm und flüsternd auf der einen Seite, laut und fauchend auf der anderen. So ist der neue Mercedes GLE 500e ein echter Plug-in-Hybrid, aber mit 333 PS.

Der Mercedes GLE 500e kommt mit einer vollen Batterie rund 30 Kilometer weit. Neben dem Elektromotor (116 PS) steckt in dem SUV ein  Sechszylinder Benziner mit 333 PS. Jede Menge Leistung, vergleichbar mit einem Achtzylinder.

Lautloser Sprint 

Kein Wunder, dass das SUV innerhalb von 5,3 Sekunden von null auf 100 km/h sprintet. Es ist ein ungewohntes, aber herrliches Gefühl, mit dem schweren Gerät lautlos über die Autobahn zu gleiten. Ordentlich ist die Beschleunigung im reinen Elektromodus, giftig wird es, wenn sich der Verbrenner zunächst fast unmerklich und ruckelfrei dazuschaltet. Von der entsprechenden Software unterstützt (Kombination mit dem Navi) kann der 500e vorausschauend fahren und dabei den Energie­fluss so intelligent steuern, dass er zum Beispiel elektrisch von zu Hause losfährt, mit Verbrenner über die Autobahn jagt und elektrisch durch die Zielstadt flüstert.

So viel verbraucht der Mercedes GLE 500e

Nachteil Hybrid: Die Batterie braucht viel Platz, die im Kofferraum des GLE fehl und für eine noch höhere Ladekante sorgt. Insgesamt ist das Hybridauto um 200 Kilo schwerer als ein herkömmlicher GLE.

Mit 3,3 Litern sind wir nicht ausgekommen, 5,7 Liter standen nach 60 Kilometern auf dem Tacho! Und wir hatten keinen Strom mehr, sodass sich der Verbrauch zum Erreichen der 100er-Marke noch deutlich erhöht hätte, weil wir dann ja nur noch konventionell gefahren wären.

Der neue Mercedes GLE

Der neue Mercedes GLE 

RDF

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