NYIAS 2015

New York Motorshow: Dicke Dinger und coole Könner

Smart
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Sympathisch, wendig, klein: Der Smart soll in Nordamerika Freunde finden.

Der US-Automarkt ist stark wie lange nicht mehr: Daher fährt die Branche zur New York International Auto Show, kurz NYIAS (noch bis 12. April), allerlei Neuheiten auf. Viele werden auch nach Europa kommen.

Der Trend zumindest in den USA ist klar: Dick ist chic oder big is beautiful, wie es so schön heißt. Aber neben Dickschiffen und Kraftprotzen gibt es auch andere Modelle – ein Rundgang:

Mercedes GLE 63S.

Der Stern leuchtet: Mercedes feierte auf der NYIAS die Weltpremiere des GLE, also der früheren M-Klasse. Zugleich stellten die Stuttgarter den Nordamerikanern den neuen Smart vor. Und: Gleich dreifach wurden Modelle unter dem Stern mit dem begehrten „2015 World Car of the Year Award“ geehrt. Die C-Klasse darf sich nun mit dem Titel Weltauto des Jahres 2015 schmücken, das S-Klasse Coupé wurde zum „World Luxury Car“ gekürt und der Sportwagen Mercedes-AMG GT zum „World Performance Car“.

Das Augenmerk der Branche lag freilich auf dem Mercedes GLE. Und der kann sich sehen lassen: Neue Scheinwerfer samt integriertem Tagfahrlicht bekam er verpasst; neue Kotflügel, am Heck leuchten neue LEDs; es gibt neue Endrohrblenden und einen dreidimensionalen Unterschutz. Innen geht es gewohnt edel zu, Raum gibt’s auf jedem Platz – und das zu Preisen auf dem Niveau des Vorgängers (ab 45.350 Euro).

Christoph Horn (l.), Chef der Mercedes-Kommunikation und Rob Moran, ebenfalls von ­Mercedes, jubeln über Preise.

Für Europa ist vor allem der GLE 250 d gedacht: Das von einem Vierzylinder angetriebene SUV leistet dabei 204 Diesel-PS und soll nur 140 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen. Beachtlich sauber, bei seiner Größe! Weil aber dieser Fakt für Amerikaner nicht wirklich entscheidend ist, präsentierten die Schwaben in New York auch den Mercedes GLE 63 AMG: Hier leistet ein 5,5-Liter-V8-Biturbo stolze 557 PS. Für eine entsprechende Agilität wurde gleichzeitig das Fahrwerk angepasst.

Aber es geht noch dicker: Mercedes enthüllte das „stärkste SUV der Welt“ – den Mercedes G 65 AMG. Der 6,0-Liter-V12-Biturbo generiert 630 PS! Damit lässt sich der Wagen in 5,3 Sekunden von null auf 100 km/h katapultieren. Unfassbar? Nicht im Big Apple.

K. Basaran

Der neue Mercedes GLE

Der neue Mercedes GLE 

Lincoln Continental

Lincoln Continental.

Fords edle Tochter Lincoln meldet sich mit dem fünf Meter langen Continental in der Oberklasse zurück. Offiziell noch eine Studie, kündigte Ford-Boss Mark Fields in New York aber schon an: Der geht bald in Serie!

Chevrolet Corvette

Made in America: Zwar nicht ganz brandneu, aber immer noch ein Magnet für die Messebesucher ist der Z06. Mehr als 600 PS und ein offenes Dach (liegt hinter den Sitzen) garantieren Insassen eine ordentliche Sturmfrisur.

VW Beetle

VW Beetle.

Die USA sind der Hauptmarkt für den Beetle: Daher wählte VW die NYIAS, um hier gleich vier seriennahe Konzeptfahrzeuge vorzustellen. Die Wolfsburger setzen u. a. auf Farbakzente wie hier mit der „Pink Edition“.

Honda Civic Concept

Das ist doch mal was! Honda möbelt den Civic auf und weckt mit dieser Studie große Erwartungen. Dabei dürfte das sportliche Coupé nah an der Serie sein – der neue Civic soll im Herbst in den USA vorgestellt werden.

Infiniti QX30 Concept

Da brodelt die Gerüchteküche: Die Kreuzung aus SUV und Coupé der Nissan-Edeltochter stand bereits in Genf. Jetzt war sie wieder zu bewundern – Experten deuten das als Zeichen, dass der Japaner bald in Serie gehen könnte.

Nissan Maxima

Nissan Maxima.

Nissan will zumindest in den USA wieder in der Ober- und Mittelklasse mitmischen. Die neue Fünf-Meter-Limousine Maxima Platinum beeindruckt mit neuer Designsprache und bis zu 300 Pferdestärken.

MCLaren 570S

Was wäre America ohne seine schnittigen Schlitten: Der McLaren 570S ist zwar ein Brite, dürfte mit 3,8-Liter-V8-Motor und eben 570 PS auch in Übersee ein Klientel finden.

Toyota RAV4 Hybrid

Toyota RAV4 Hybrid.

Noch nicht zum Selbstaufladen (also als Plug-in), aber immerhin mit elektrischer Unterstützung präsentiert Toyota den beliebten RAV4 als Hybrid.

Porsche Boxter Spyder

Die sportliche Trumpfkarte aus Deutschland: Porsche erntet mit dem Boxer Spyder Aufmerksamkeit. Mit 375 PS, 4,5 Sekunden von null auf 100 und 290 km/h Spitze ist er die schnellste Variante des Zweisitzers.

Cadillac CT6

Cadillac CT6.

Das ist mal ein dickes Ding: General Motors präsentiert den 400 PS starken Cadillac CT6, Der CT6 soll u. a. gegen die S-Klasse anfahren – und zwar auch in Deutschland. Vorerst gibt es einen 2.0-Liter-Turbo oder einen V6-Biturbo.

Acura NSX

Acura NSX.

In Nordamerika fährt Honda unter dem Namen Acura. Deren legendärer Mittelmotorsportler NSX meldete sich bereits im Januar in Detroit zurück. Bei dem Hybrid-Boliden geben ein V6-Biturbo-Triebwerk und drei Elektromotoren gemeinsam über 550 PS frei.

Jaguar XF

Der 2016 Jaguar XF.

Mitten in Manhattan feiern die Briten die Premiere ihrer Oberklassen-Katze XF. Leichter und sparsamer soll sie sein, geräumiger auch und noch in diesem Jahr in den Handel kommen.

K.B.

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