TÜV SÜD erklärt

So packen Sie Ihr Auto richtig für den Urlaub

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Eines ist sicher: So sollte das Auto bei der Fahrt in den Urlaub nicht aussehen.

Passen Strandmatten und Gummiboot nicht auch noch in den Kofferraum? Wenn es um das Packen des Fahrzeugs für den Urlaub geht, wird aus einem Auto schnell ein Transporter. Der TÜV SÜD erklärt, wie Sie Ihr Gefährt richtig beladen.

Die schweren Gegenstände sollten immer ganz nach unten gelegt werden und auch möglichst weit an die Hinterachse, damit der Schwerpunkt möglichst nah am Fahrzeugmittelpunkt liegt, erklärt Vincenzo Lucà von TÜV SÜD. "Kleine Teile sollte man in Kisten packen oder andere Behälter, und darauf dann achten, dass diese keine Lücken lassen." Wenn das Fahrzeug vollgepackt ist, müssen auch die Scheinwerfer eingestellt werden, dass der Gegenverkehr nicht geblendet wird. Nicht zu vergessen, auch die Rückspiegel müssen angepasst werden.

Wenn der Platz im Fahrzeuginneren nicht ausreicht, kommt häufig eine Dachbox aufs Auto. "Auch hier muss man darauf achten, dass der Inhalt so verstaut wird, dass nichts verrutschen kann", sagt Vincenzo Lucà.

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Bei Dachgepäckträgern muss aber noch mehr beachtet werden: Wichtig ist, dass der Dachträger auch für die Last geeignet ist, die man plant draufzugeben, also die Dachlast des Fahrzeugs darf nicht überschritten werden. Ebenso wie die des Dachträgers.

Unterwegs sollte man immer wieder mal die Befestigung des Trägers überprüfen. Während der Fahrt könnte sich etwas lockern.

Sowohl eine Dachbox als auch ein vollbeladenes Auto verändern den Schwerpunkt des Fahrzeugs, und das hat Auswirkung auf das Fahrverhalten: "Insgesamt muss man wissen, dass das Auto natürlich schlechter beschleunigt, aber auch sich schlechter abbremsen lässt", erklärt Vincenzo Lucà. "Man muss mit wesentlich längeren Bremswegen rechnen. Wenn das Dach beladen ist, liegt der Schwerpunkt des Autos viel weiter oben. Das hat Einfluss auf die Kurveneigenschaften."

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