Porsche Macan

Porsche lässt seine Raubkatze los …

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Porsche lässt seine Raubkatze los …endlich ist er da: der Porsche Macan.

Mit Spannung erwartet, endlich da: der Porsche Macan. Er ist der neueste Clou aus Zuffenhausen oder vielmehr aus Leipzig, wo das schwäbische Schmuckstück gefertigt wird.

Eine halbe Milliarde Euro hat Porsche in das Werk investiert. Wir durften die Raubkatze – Macan ist indonesisch und bedeutet Tiger – ein wenig kennenlernen.

In bester Porsche-Tradition bleibt das Zündschloss links.

Der Macan versteht sich als „Sportwagen unter den kompakten SUV“. Versprochen wird ein mit „Porsche-Genen“ durchzogener Alleskönner, der sich im Gelände ebenso daheim fühlt wie auf kurviger Landstraße, Autobahn oder im viel zitierten „Großstadtdschungel“. Angeboten wird das Kompakt-SUV (4,70 Meter lang, Radstand 2,80 Meter) ab April zunächst in drei Motorisierungen: Als Macan S mit einem neu entwickelten Dreiliter-V6-Biturbomotor und 340 PS. Für die zweite Version Macan Turbo wurde der Hubraum auf 3,6 Liter vergrößert, er leistet 400 PS. Beim Sechszylinder-Diesel (258 PS) bedienen sich die Schwaben beim Audi Q5, auf dessen Plattform der Macan übrigens auch basiert. Viel mehr haben die beiden sonst nicht gemeinsam …

Das beginnt äußerlich: Wir bewundern die sportlich abfallende Dachlinie sowie die schwarzen, sogenannten Sideblades an den Seiten – sie sollen den 918 Spyder zitieren. Alleinstellungsmerkmal ist die übergreifende Motorhaube, die bis zu den Radhäusern reicht. Im Ergebnis sind keinerlei Fugen sichtbar und der Macan wirkt tief und breit. Innen versinkt man im edlen Porscheambiente. Das Zündschloss sitzt links – klar. Hinterm Lenkrad fällt der Blick sofort auf den mittig sitzenden Drehzahlmesser.

Offroad? Kein Problem, der Macan meistert Schlamm und extreme Steigungen souverän.

Auf der hauseigenen Teststrecke in Leipzig offenbart schon der Macan S seine Sportlergene. Aus zwei Doppelauspuffrohren donnert der Porschesound, der Tritt aufs Gas drückt den Fahrer in den Sitz (Beschleunigung von null auf 100 km/h in 5,4, mit Sport Chrono-Paket in 5,2 Sekunden). Der 1,8-Tonnen-Tiger hetzt souverän durch enge und langgezogene Kurven. Das elektronische Allradsystem verteilt dabei die Kraft gleichmäßig auf alle vier Räder, sodass stets eine optimale Traktion gewährleistet ist. Das sorgt für ein sicheres Fahrgefühl. Die optionale Luftfederung legt den Macan um 1,5 Zentimeter tiefer, das gibt einen tieferen Schwerpunkt und steigert die Fahrdynamik. Ein Kollege formuliert das Macan-Verhalten so: „Ist er nicht dort, wo du ihn haben willst, bist du schuld, nicht das Auto.“

Im Offroad-Modus schenkt die Luftfederung dem Macan jetzt vier Zentimeter mehr Bodenfreiheit über Normal – sie liegt dann bei 23 Zentimetern. Schlamm, Pfützen, Bodenwellen, selbst Steigungen mit 19 Prozent und entsprechende Abfahrten sind kein Problem.

Auf der Rennstrecke zeigt der Porsche Macan seine Sportler-DNA.

Noch ein Wort zum Innenraum: Der ist geräumig. Hinten sitzen auch große Menschen um die 1,85 Meter trotz abfallender Dachlinie gut. Das Kofferraumvolumen beträgt anständige 500 Liter und lässt sich auf 1500 Liter erweitern. Es gilt neue, zusätzliche Käuferschichten zu akquirieren: Familien etwa und Kunden mit Hobbys, die Raum brauchen. Das entsprechende Konto sollte allerdings auch nicht fehlen: Los geht’s für den alleskönnenden Tiger bei 57.930 Euro, wer gar den großen Macan Turbo will, muss noch knapp 22.000 Euro mehr drauf packen.

Katrin Basaran

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