Ferienstart

Stau: Schlimmstes Wochenende steht bevor

Stau Autobahn Sommerferien
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Auf der A9 bei Allershausen (Bayern) muss mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden.

Dieses Wochenende wird es auf eng auf deutschen Straßen. Neun Bundesländer starten in die Sommerferien. Dazu bremsen über 300 Autobahnbaustellen Urlauber auf den Weg in die Ferien aus. 

Wenn am bevorstehenden Wochenende (18. bis 20.7.2014) auch Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in die großen Ferien starten, haben neun von 16 Bundesländern Urlaubszeit. Infolge dessen wächst das Verkehrsaufkommen. Der Auto Club Europa (ACE) rechnet mit Staus und Behinderungen. „Halb Deutschland ist urlaubsmäßig auf Achse. Da kann es auf den Autobahnen schon recht eng werden“, warnen die Touristikexperten des Clubs. In Holland beginnen die Ferien für die Mitte des Landes, während in der Nordregion die erste Reisewelle abebbt und die zweite aufläuft.

Tipps: So kommen Sie ohne Stau in den Urlaub

Sehr dichter Reiseverkehr herrscht zum Ferienbeginn in den ostdeutschen Monopolregionen Dresden, Leipzig/Halle, Erfurt und Magdeburg. Der ACE rät Autourlaubern, wenn möglich nicht am verkehrsreichen Freitag oder Sonnabend, sondern besser am Sonntagvormittag ihre Fahrt in die Ferien anzutreten. Sinnvoll sei es außerdem, am frühen Abend aufzutanken; dann sei der Kraftstoff im Schnitt um 9 Cent je Liter günstiger als nachts oder tagsüber, zitiert der ACE aus einer Studie des Bundeskartellamtes. Der Club rät davon ab, an Autobahnraststätten den Tank zu füllen, „die Preise dort sind überdurchschnittlich hoch“.

Verkehrsexperten warnen vor Staus auf Nord und Süd-Routen

Eng wird es den Angaben des Clubs zufolge demnach vor allem auf der A7 und der A9, auf den Strecken zur Nord- und Ostsee sowie auf den Querverbindungen, der Autobahn A2, A3, A4, A6 und der A8. Dort sollten Reisende ebenfalls Staus in ihr Zeitbudget einkalkulieren. Einen zusätzlichen Bremsfaktor bilden die mehr als 300 Autobahnbaustellen in Deutschland; die verengten Fahrspuren erstrecken sich auf eine Gesamtlänge von mehr als 1000 Kilometer.

Strecken mit erhöhtem Verkehrsaufkommen und Staurisiko sind demnach die Großräume im gesamten Rhein-Ruhr-Gebiet. Berlin, Hamburg und Fernverkehrsrouten an die Nord- und Ostsee.

Mit Verkehrsbehinderungen muss auf folgenden Strecken gerechnet werden:

  • A1 Hamburg – Lübeck
  • A2 Berlin – Hannover – Dortmund (jeweils beide Richtungen)
  • A3 Köln – Frankfurt – Würzburg – Nürnberg
  • A4 Bad Hersfeld – Erfurt – Dresden – Görlitz (beide Richtungen)
  • A5 Kassel – Frankfurt – Karlsruhe – Basel
  • A6 Kaiserslautern – Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
  • A7 Flensburg – Hamburg - Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte
  • A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
  • A9 München – Nürnberg – Berlin (beide Richtungen)
  • A10 Berliner Ring und A11 Berliner Ring – Dreieck Uckermark – Stettin
  • A14 Dresden – Leipzig – Magdeburg
  • A19 Dreieck Wittstock – Rostock
  • A24 Berlin – Dreieck Wittstock, A45 Dortmund – Hagen – Aschaffenburg
  • A93 Rosenheim – Kiefersfelden (beide Richtungen)
  • A95 München – Garmisch-Partenkirchen
  • A99 Umfahrung München

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ampnet/jri

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