Unfallprävention

Schocktherapie soll junge Autofahrer aufrütteln

+
Ein 16-Jähriger schildert Schülern seinen schweren Verkehrsunfall.

Mit einer krassen Aktion wollen Mediziner jugendliche Autofahrer vom Rasen oder Alkohol am Steuer abhalten. Unfallopfer, Einsatzkräfte und Ärzte helfen dabei.  

Mit einer Art Schocktherapie wollen Mediziner Jugendliche zu mehr Vorsicht im Straßenverkehr erziehen. Wie die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) am Montag in Berlin mitteilte, sollen 15- bis 18-Jährige bei einer Aktionswoche bundesweit einen Tag in einer Unfallklinik verbringen und erleben, wie Schwerverletzte versorgt werden - vom Rettungswagen bis zur Intensivstation. So sollen ihnen beispielsweise die Folgen von zu schnellem oder betrunkenem Fahren vor Augen geführt werden.

Das Präventionsprogramm mit dem Namen „Prevent Alcohol and Risk Related Trauma in Youth (PARTY)“ stammt den Angaben zufolge ursprünglich aus Kanada. Bis zum 19. Juni beteiligen sich 13 Kliniken.

2014 starben nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes 3368 Menschen auf deutschen Straßen, 389.000 wurden verletzt. Nach DGU-Angaben ist das Risiko, bei einem Unfall zu sterben, bei jungen Verkehrsteilnehmern zwischen 18 und 24 Jahren etwa doppelt so hoch wie das der Gesamtbevölkerung.

dpa

auch interessant

Meistgelesen

Unsere ersten Eindrücke vom neuen BMW 5er
Unsere ersten Eindrücke vom neuen BMW 5er
Ups! Auto versinkt in Baugrube
Ups! Auto versinkt in Baugrube
Die Sünden beim Eiskratzen 
Die Sünden beim Eiskratzen 
Viele Geländewagen haben ein Gewichtsproblem
Viele Geländewagen haben ein Gewichtsproblem

Kommentare