Achtung, hier wird es persönlich!

Von schräg bis schick: Meine IAA-Highlights 

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007-Kracher: Jaguar C-X75 aus dem neuen James Bond "Spectre" der am 29. Oktober in den Kinos startet. 

Achtung, hier wird es persönlich! Wir haben an dieser Stelle bereits einen Überblick über viele Neuheiten der 66. Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt geliefert und an anderer über die Trends philosophiert.

Reporterin Katrin Basaran auf der IAA.

Heute aber will ich Ihnen jene Dinge der wichtigsten Auto-Messe (IAA 2015 vom 19. bis zum 27. September)  der Welt vorstellen, die mich persönlich beeindruckt haben. Auf ganz unterschiedliche Art: Da ist ein getuntes Dickschiff dabei, in das ich privat wohl nie einsteigen würde; da gibt es ein Auto ganz aus Holz und so manchen Einblick in die mobile Zukunft - und einer auch in die Vergangenheit. Aber schauen Sie selbst:

Jaguar C-X75

Ist er nicht schön? Schade, dass wir diesen Traumwagen, den Jaguar C-X75, niemals auf der Straßen sehen werden. Dafür aber im Kino! Während James Bond im neuen 007-Kracher „Spectre“ wieder in einen Aston Martin steigt, wird er von den Bösewichten mit diesem Plug-in-Hybriden (knapp 800 PS) gejagt.

Alligator AG Excalibur

Alligator AG Excalibur.

Puh, was für ein dickes Ding! Die Extremtuner von AG Excalibur haben sich einen BMW X6 vorgenommen und nach ihren Vorstellungen umgebaut. Ist ein Einzelstück – zum Glück, wie ich finde.

Audi auf der IAA

Der Audi-Salon wirkt wie ein Gruß aus der Zukunft. Überall LEDs und sogar Autos an den Wänden und Decken!

Delorean DMC-12

Delorean DMC-12.

Tief in einer Hallenecke versteckt steht auf der IAA dieses Prachtstück. Erkennen Sie es? Es handelt sich um eine Replik des Delorean DMC-12, mit dem Marty McFly alias Michael J. Fox vor 30 Jahren „Zurück in die Zukunft“ reiste. Hoverboard und umgebaute Kaffeemaschine inklusive.

Opel Vivaro

Opel Vivaro.

Freizeitmobile sind derzeit ja extrem angesagt. Und mit dieser Studie Vivaro Surf Concept könnte Opel da tatsächlich bald erfolgreich auf der Van-Welle mitreiten. Nicht nur die Bi-Colour-Lackierung ist sexy. Auf dem Dach gibt es eine Surfbordhalterung, innen ein ausgetüfteltes Ablagesystem.

Peugeot Quartz

Peugeot-Studie Quartz auf der IAA.

Sieht so das Automobil der Zukunft aus? Die Peugeot-Studie Quartz ist ein extrem sportlicher und wie ich finde spektakulärer Crossover. Dicke Räder, die wahrscheinlich jeder Bodenwelle trotzen, große Flügeltüren und Sitze, die so wirken, als ob sie sich extrem gut an den Körper anschmiegen würden – für mich eine Wow-Studie.

Mazda Koeru

Mazda Koeru.

Dieser Sportler aus Fernost hat es mir angetan: flache Karosserie auf großen Rädern, dynamische Linien und dabei wie aus einem Guss. Mazda testet mit der Studie Koeru, was so viel wie „einen Schritt weiter gehen" bedeutet, die Reaktionen des Publikums. Man war sich weitgehend einig – sehr gelungen! Nun wird gemutmaßt: Könnte so ein CX-4 aussehen?

Wood Roadster Julia

Wood Roadster Julia.

Das ist mal ein etwas anderes Auto – es besteht nämlich komplett aus Holz. Eschenholz, um genau zu sein. Der Wood Roadster Julia der deutschen Manufaktur SUSI und James wiegt rund 1100 Kilo und wurde in 4000 Stunden Handarbeit gefertigt. Angetrieben wird das edle Stück (240 000 Euro) übrigens von einem Ford-Taunus-Motor.

Porsche Mission E

Wenn die Zuffenhausener mit einem Elektro-Auto aufwarten, will das was heißen: Porsche Mission E heißt ihr Konzept für einen emissionsfreien und dennoch rasanten Sportwagen in 911-Tradition. Und das mit 600 PS. Zwei E-Motoren, die aus Akkus gespeist werden, sollen den Sportwagen binnen 3,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen. Und die Reichweite soll bei mehr als 500 Kilometern liegen.

Infiniti Q30

Infiniti Q30.

Mit diesem goldbraunen Sahnestückchen will Nis­sans Edeltochter Infiniti in der Kompaktklasse räubern. Die Optik des Q30 stimmt schon mal. Klar, über das auffällige Heck kann man diskutieren. Und wer sich insgesamt an die A-Klasse erinnert fühlt, dem sei gesagt: Das ist kein Zufall! Der Infiniti basiert auf dem Kompakten von Kooperationspartner Mercedes.

Smart Cabrio

Ich freue mich schon jetzt auf den kommenden Sommer. Denn das Smart Cabrio kommt (schon im Februar)! Schon der Anblick des Zweisitzers mit der Stupsnase verbreitet gute Laune. Nur zwölf Sekunden, dann ist er entblättert – und das bei bis zu 150 km/h. Möglich wird das durch seitliche Dachholme, die dem Stoffdach die nötige Stabilität beim Zusammenfalten geben. Die Streben sind komplett rausnehmbar – dann wird aus dem Zwerg ein echtes Cabrio.

K.B.

Katrin Basaran

Katrin Basaran

E-Mail:Katrin.Basaran@tz.de

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