Selbstfahrende Autos sind vielen suspekt

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Nur wenige können sich vorstellen, die Hand vom Lenkrad zu nehmen und das Auto fahren zu lassen. Foto: Daniel Naupold

Für die einen sind sie die Zukunft der Mobilität, andere sind da zurückhaltender. Selbstfahrende Autose stoßen bislang eher auf Skepsis. Auch Carsharing stößt nicht nur auf Zustimmung.

Stuttgart (dpa/tmn) - In einem Wagen mit Autopilot zu sitzen, ist für viele Autofahrer eine befremdliche Vorstellung. Nicht einmal jeder Dreißigste (3 Prozent) glaubt, in zehn Jahren in ein selbstfahrendes Auto zu steigen. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts Toluna.

Die meisten Autofahrer (36 Prozent) geben das Lenkrad ungern aus der Hand, weil sie selbst fahren wollen. Mehr als jeder fünfte (22 Prozent) vertraut der Technik nicht.

Zurückhaltend sind deutsche Autofahrer auch bei alternativen Mobilitätskonzepten wie Carsharing. So glaubt nur jeder Hundertste (1 Prozent), in zehn Jahren ausschließlich mit einem fremden Wagen zu fahren, den sie vorübergehend mieten. Vergleichsweise wenig halten Autofahrer auch von Elektro-Autos. Nur 13 Prozent der Befragten wollen sich bis zum Jahr 2025 einen strombetriebenen Wagen anschaffen. Immerhin jeder Vierte (26 Prozent) kann sich vorstellen, bis zum Jahr 2025 auf ein Hybrid-Fahrzeug umzusteigen. An der Umfrage im Auftrag der Creditplus Bank waren 1009 Bundesbürger ab 18 Jahren im Frühjahr 2015 beteiligt.

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