Stadtflitzer

Fabelwesen Fabia

Skoda Fabia
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Vom Biedermann zum Blickfang: Aus dem eher unauffälligen Fabia haben die Škoda-Designer einen schönen Stadtflitzer geformt.

Vom Biedermann zum Blickfang: Aus dem eher unauffälligen Fabia haben die Škoda-Designer einen schönen Stadtflitzer geformt.

Äußerlich dynamischer und eleganter, innen schicker und größer als sein braver, rundlicher Vorgänger. Mit sieben neuen, sparsameren Motoren, modernster Technik, hochmodernen Infotainment-und Assistenzsystemen sowie viel pfiffigem Zubehör kommt der tschechische Kleinwagenliebling aus dem VW-Konzern Mitte November in den Handel.

Das fünftürige Basismodell gibt’s ab 11.790 Euro. Im Frühjahr 2015 folgt auch ein neuer Skoda Fabia Kombi (800 Euro Aufpreis). Wir sind den neuen Fabia mit dem Steilheck schon mal gefahren. Das Dach wurde um drei Zentimeter abgesenkt, die Spur etwas verbreitert, ein dezenter seitlicher Blechfalz und schicke LED-Leuchten – das alles lässt den neuen Fabia optisch kantiger und sportlicher aussehen. Neben neuen Formen setzt man beim Fabia auch auf neue Farben: Erstmals gibt’s den kleinen Tschechen wahlweise mit vier Extralackierungen fürs Dach, Felgen und Außenspiegelgehäuse: rot, gelb, schwarz oder silber. Innen wurde der Fabia komplett überarbeitet und aufgehübscht. Das übersichtliche und praktische Cockpit wirkt jetzt edler mit gebürsteter Metalloptik und Chrom. Die etwas tiefer gelegten Sitze sind bequem, auch hinten haben zwei mittelgroße Erwachsene ausreichend Platz. Der Kofferraum gehört mit 330 bis 1150 Litern zu den Klassenbesten. Bei umgelegter, zweiteiliger Rückbank ist die Ladefläche allerdings nicht eben.

Neue Wege geht der Skoda Fabia in Sachen Navi und Infotainment: Ein Einbau-Navi gibt’s nicht mehr. Optional kann man sich Navigation und Apps per MirrorLink vom eigenen Smartphone auf einen 6,5 Zoll großen Multifunktionsbildschirm laden. Neu ist auch die SmartGate-Funktion: Wie in einem Rennwagen können damit Daten wie Verbrauch, Geschwindigkeit, Drehzahl auf eine Smartphone-App übermittelt werden.

Getriebe, und Achsen und Euro-6-Motoren im neuen Fabia stammen alle aus dem VW-Baukasten. Die vier Benziner leisten zwischen 60 und 110 PS, die Dreizylinder-Diesel 75 bis 105 PS. Unser Testfahrzeug, ein 1,4 TDI mit Sieben-Gang-DSG und 90 PS, erwies sich als überraschend leise ohne Dieselknurren. Den ausgewiesenen Verbrauch von nur 3,1 Litern schafften wir allerdings nicht ansatzweise. Das Volumenmodell, der 90 PS starke 1,2l-TSI mit knackigem Fünf-Gang-Getriebe schluckte bei unserem Test etwas mehr. Auch der Benziner entpuppte sich als ruhiger, flotter kleiner Sprinter im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen mit sehr guter Straßenlage – ein echt schönes Spaßauto für junge und ältere Fabia-Fans.

Skoda Fabia

Kompliment! Der neue Skoda Fabia

Von den drei Ausstattungen Active, Ambition und Style raten wir zur mittleren Linie, die es ab 13 870 Euro (1,0-l-Benziner mit 60 PS) gibt: Hier sind viele Extras wie elektrischer Fensterheber und verstellbarer Außenspiegel, Klimaanlage und Tempomat bereits im Preis inbegriffen. Gegen Aufpreis stehen neuerdings u. a. auch eine Einparkhilfe für vorn und hinten, Müdigkeitserkennung, automatisches Notbremssystem sowie Panoramadach zur Auswahl.

Skoda Fabia Combi

Das ist der neue Skoda Fabia Combi

Uwe Fajga

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