Schick bis ins kleinste Detail

Offener City-Floh: Smart Cabrio

Smart Cabrio
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Das neue Smart ForTwo Cabrio. Der Smart ist knapp 2,70 Meter lang, ideal für die Stadt.

Maximalen Frischluftspaß auf kleinstem Raum für weniger als 16.000 Euro? Das bietet nur das Smart-Cabrio.

Nach 220.000 Stoffdach-Exem­plaren der ersten Generation legt die Daimler-Tochter jetzt den Open-Air-Flitzer Nummer zwei auf. Der startet am 10. März, wir konnten ihn bei frühlingshaften 18 Grad schon jetzt in allen Erscheinungsformen ausprobieren.

Eigentlich, so Smart-Chefin Annette Winkler, gibt es ja gleich drei neue Varianten des City-Flohs. Und zwar den geschlossenen Zweisitzer mit wintertauglichem Stoffverdeck und beheizbarer Heckscheibe. Dann das Coupé mit Sonnendach – und als letzte Ausbaustufe das Vollcabrio, bei dem das Dach komplett nach hinten gefahren ist und die beiden seitlichen Türholme ausgehängt werden.

Sommer in zwölf Sekunden

In zwölf Sekunden per Knopfdruck von ganz zu bis ganz auf und in derselben Zeit wieder retour – das ist umso beachtlicher, als die Enthüllungsaktion nicht wie bei anderen Cabrios nur bis zu einem bestimmten Tempo klappt. Weil das Verdeck nur nach hinten rutscht und dann abgesenkt wird, sind Offenlegung und Schließung bis zur Höchstgeschwindigkeit möglich. Das freut den Fahrer etwa bei schnellen Regengüssen. Oder bei spontan auftretendem Sonnen- oder Sauerstoffbedarf. Beim Ausprobieren erwies sich übrigens die Ganz-offen-Variante mit Seitenholmen als die angenehmste. Wird nur das Dach zurückgefahren, wird es bei über 100 Sachen doch recht laut. Wenn auch die Heckpartie abgesenkt wird, ist es deutlich leiser und das auf der Heckklappe aufliegende Verdeck wird zum Windschott, das für angenehm geringe Turbulenzen sorgt. Anders ausgedrückt: Der Frühling kann kommen – etwa ab 15 Grad ist die Offenheit im Smart ForTwo eine angenehme Sache.

Der Kofferraum beim Smart Cabrio soll bis zu 260 Liter fassen.

Zum Ausprobieren stand die stärkere der zwei zunächst angebotenen Varianten zur Verfügung, ein turbogeladener 0,9-Liter-Dreizylinder mit 90 PS, der an das Doppelkupplungsgetriebe DCT gekoppelt war. Bei Verbrauchswerten um die sechs Liter ist man damit flott unterwegs, kann entspannt im Verkehr mitschwimmen und auch mal einen Überholvorgang ohne Nervenflattern absolvieren. Der Vollständigkeit halber: Das Smart-Cabrio beschleunigt in 11,7 Sekunden von null auf 100 km/h und ist maximal 155 Sachen schnell, der Normverbrauch liegt bei 4,2 Litern.

Unschlagbar ist der mittlerweile knapp 2,70 Meter lange Zweisitzer im Stadtverkehr. Enge Parklücken, dichtes Gewühl, schmale Einfahrten, schnelle Wendemanöver – das macht angesichts eines Wendekreises von nur 6,95 Metern so richtig gute Laune. Das DCT-Getriebe lässt die von der ersten Generation mit Halbautomatik gewohnten heftigen Nickbewegungen vergessen.

Überhaupt ist der Fortschritt überall zu spüren: Bessere Bedienbarkeit der Schalter und Hebel, deutlich verbindlicheres Fahrwerk, ESP optional mit Seitenwind- und Berganfahr-Assistent, Smartphone-Integration per Mirror Link – der Kleine ist erwachsen geworden.

Außer dem Turbobenziner gibt es auch noch einen 71 PS starken Sauger, beide Motoren werden zunächst nur mit DCT, später auch mit Fünfgang-Handschalter angeboten. Die Preisliste startet derzeit bei 15 655 Euro, die 90-PS-Version ist ab 16 550 Euro zu haben – und dank diverser Ausstattungspakete ist nach oben hin noch ziemlich viel Luft.

Rudolf Huber

Oh, Sole mio! Das neue Smart Fortwo Cabrio

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