Smart Cabrio: Summer in the City

Das Smart Cabrio Fortwo kommt im März auf den Markt. Foto: Smart
1 von 6
Das Smart Cabrio Fortwo kommt im März auf den Markt. 
Der neue Zweisitzer soll zwischen 15 655 und 16 550 Euro kosten. Foto: Smart
2 von 6
Der neue Zweisitzer soll zwischen 15 655 und 16 550 Euro kosten.
Das Stoffschiebedach ist faltbar. Es verschwindet stufenlos per Knopfdruck. Foto: Smart
3 von 6
Das Stoffschiebedach ist faltbar. Es verschwindet stufenlos per Knopfdruck.
Großeinkäufe sind mit dem Smart nach wie vor eher schwierig. Foto: Smart
4 von 6
Großeinkäufe sind mit dem Smart nach wie vor eher schwierig.
Das Smart Cabrio gibt es entweder mit einem 1,0-Liter-Motor mit 52 kW/71 PS oder 0,9-Liter-Turbo mit 66 kW/90 PS. Foto: Smart
5 von 6
Das Smart Cabrio gibt es entweder mit einem 1,0-Liter-Motor mit 52 kW/71 PS oder 0,9-Liter-Turbo mit 66 kW/90 PS. 
Kleinste Straßen und enge Gassen sind für den Smart überhaupt kein Problem. Foto: Smart
6 von 6
Kleinste Straßen und enge Gassen sind für den Smart überhaupt kein Problem. 

Klein, aber oho. Schon als geschlossenes Auto bringt der Smart viel Spaß in die Stadt. Und mit dem Bonsai-Benz als Cabrio kann der Sommer gar nicht früh genug beginnen.

Das kleinste Cabrio der Republik geht in die nächste Runde: Ein gutes Jahr nach dem Start der neuen Smart-Generation bringt die Daimler-Tochter den Fortwo im März für einen Aufschlag von knapp 3500 Euro wieder "oben ohne" in den Handel.

Zwar kostet der offene Zweisitzer dann mindestens 15.655 Euro und wird so zum teuersten Modell in der Palette. Er bleibt aber das billigste vollwertige Cabrio im Land - und macht obendrein mehr Spaß als viele andere Open-Air-Fahrzeuge.

Die Altstadt als Abenteuerspielplatz

Man muss dafür nur ein paar Minuten hüllenlos durch eine x-beliebige Stadt fahren, schon hat man den Oldie "Summer in the City" im Kopf. Denn zu typischen Smart-Tugenden wie dem winzigen Wendekreis und dem zumindest im Stadtverkehr betont spritzigen Antritt gesellt sich dann eine ungewohnte Offenheit.

Das Verdeck des Zweisitzers gibt aber nicht mehr frei als bei anderen Cabrios. Die beiden Passagiere werden mit der festen B-Säule sogar etwas abgeschottet. Doch weil man mit dem Winzling noch durch die engste Gasse schießt, kommt man allem und jedem ein bisschen näher.

Stufenlose Sturm-Skala

Genau wie beim Vorgänger gleitet das faltbare Stoffschiebedach stufenlos per Fernbedienung im Stand oder auf Wunsch auch bei voller Fahrt zwischen zwei Holmen nach hinten und kann jederzeit gestoppt werden. Ganz geöffnet, genügt ein weiterer Knopfdruck, damit es sich gar vollends nach hinten faltet, bevor man auch noch die störenden Dachstreben verschwinden lassen kann.

Die Schattenseiten im Sonnenstudio

Natürlich ist es von Vorteil, wenn man die Frischluft ein bisschen dosieren kann. Doch was Smart als Vorzug des Fortwo feiert, kann man auch als Manko auslegen. Denn als eines der letzten modernen Cabrios verlangt der Smart echte Handarbeit: Wen die Holme stören, der muss per Knopfdruck entriegeln, aussteigen und sie im Kofferraum verstauen. Und das ist nicht der einzige Haken.

Je freier der Blick zum Himmel, desto stärker behindert das Verdeck über dem Heck die Sicht nach hinten. Die Kassette für die Dachholme wirkt wie eine Notlösung. Und auch wenn die Entwickler neben der Kofferraumabdeckung sogar eine Cargostellung mit größerer Ladeklappe vorgesehen haben, bleibt der Smart ein Einkaufswagen für die kleinen Geschäfte. Kisten jedenfalls lässt man lieber liefern und das Urlaubsgepäck schickt man am besten voraus.

Zwei Motoren

Zwei Motoren stehen zur Auswahl. Im Basismodell werkelt ein 1,0-Liter mit 52 kW/71 PS und in der Top-Version kommt für 895 Euro mehr ein 0,9-Liter-Turbo mit 66 kW/90 PS zum Einsatz. Der Dreizylinder mobilisiert 135 Nm und wirkt in der Praxis flotter, als die Papierform mit einem Sprintwert von 11,7 Sekunden und einem Spitzentempo von 155 km/h vermuten lässt.

Ein Normverbrauch von 4,2 Litern (CO2-Ausstoß 97 g/km) ist ja auch nicht schlecht. Wem der Turbo nicht reicht, dem versprechen die Schwaben zum Sommer einen stärkeren Smart Brabus. Und wer neben dem Rauschen des Fahrtwindes nicht auch noch das Knattern der Motoren hören möchte, für den kommt zum Jahreswechsel ein Elektroantrieb.

Fazit: In der Kürze liegt die Würze

Winzig und wendig, spritzig und trendig: Mehr noch als der konventionelle Fortwo beweist das Cabrio, dass die Laune nicht an der Leistung hängt. Und auf die Größe kommt es nicht an, denn in der Kürze liegt die Würze.

Motor und Antrieb

Dreizylinder-Turbo-Benziner
Hubraum: 898 ccm
Max. Leistung: 66 kW/90 PS bei 5500 U/min
Max. Drehmoment: 135 Nm bei 2500 U/min
Antrieb: Heckantrieb
Getriebe:

6-Gang-Doppel-

kupplungsautomatik

Maße und Gewichte

Länge: 2,69 m
Breite: 1,66 m
Höhe: 1,55 m
Radstand: 1,87 m
Leergewicht: 995 kg
Zuladung: 230 kg
Kofferraumvolumen: 260-340 Liter

Fahrdaten

Höchstgeschwindigkeit: 155 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h: 11,7 s
Durchschnittsverbrauch: 4,2 Liter/100 km
Reichweite: 670 km
CO2-Emission: 97 g/km
Kraftstoff: Super
Schadstoffklasse: Eu6
Energieeffizienzklasse: k.A.

Kosten

Basispreis des Fortwo Cabrio: 15 655 Euro
Grundpreis des Fortwo Cabrio 90 PS: 16 550 Euro
Typklassen: k.A.
Kfz-Steuer: 22 Euro/Jahr

Wichtige Serienausstattung

Sicherheit: Front-, Seiten- und Knieairbag, ESP, Seitenwind-Assistent
Komfort: Tempomat, elektrische Fensterheber, elektrisches Verdeck
Spritspartechnik: Start-Stopp-Automatik

Alle Daten laut Hersteller, GDV, Schwacke

dpa-infocom

Mehr zum Thema:

auch interessant

Meistgesehen

Opel Insignia Grand Sport
Opel Insignia Grand Sport
BMW 5er: Neue Welt und alte Werte
BMW 5er: Neue Welt und alte Werte
Grip ist hip! Allradantrieb ist beliebt - zu Recht?
Grip ist hip! Allradantrieb ist beliebt - zu Recht?
Pirelli-Kalender 2017: Hollywoodstars ohne Make-up 
Pirelli-Kalender 2017: Hollywoodstars ohne Make-up 

Kommentare