Das Doppelpack

Die Gassenschlager: Smart Fortwo & Smart Forfour

Der neue Smart Fortwo und Smart Forfour
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So Smart: wendig, agil, passt der Smart Fortwo in die kleinste Gasse!

Nach 15 Jahren ist auch ein Kleinstwagen mal aus den Kinderschuhen raus. Und darf sich ruhig etwas verändern, darf reifen. Natürlich auch im Gesicht.

Heißt: Der neue (in Koop mit Renault produzierte) Smart ist zwar optisch leicht anders als sein Vorgänger, hat aber trotz neuer Stupsnase immer noch genug smart-Gene, um als sicherer Daimler durchzugehen (dafür sorgen reichlich Assistenzsysteme und die crashtestbewährte Tridion-Fahrgastzelle mit „smarten“ Stählen).

Zwei Türen mehr dazu und um 80 Zentimter in die Länge geschossen – dann heißt der Kleine nicht mehr Smart Fortwo sondern Smart Forfour. Dann ist er mit 3,49 Metern ein Kleinstfamilienauto und kein Zweisitzer mehr, aber immer noch maßgeschneidert für sein Hauptspielrevier – die City.

Smart Fortwo & Smart Forfour

Die explodierenden Stadtmetropolen – Paris, Shanghai, Nanking – sind die Zielmärkte. Hier wird es laut UNO-Studien in den nächsten Jahrzehnten vor Menschen nur so wimmeln und – nach dem Willen der smarten Stuttgarter – auch vor Fortwos und Forfours. Das Zeug dazu hat der neue kleine Frechdachs jedenfalls in beiden Versionen.

Auf dem Prüfstand im Stadtverkehr von Barcelona bestach der Immer-Noch-Klein-Genuge jetzt bei ersten Tests mit formidabler Lenkbarkeit, ausreichender Agilität und einem geradezu zauberhaften Wendekreis von 6,95 (Fortwo) bzw. 8,65 Metern (Forfour). Das macht jedes Garagengeeiere zum Vergnügen und die Spitzkehre im Stadtgetümmel dank Wahnsinnslenkeinschlag und variabler Direktlenkung zur Schau!

Smarter Wendekreis

Dazu haben die Wendewunder mit ihren Renault-Dreizylinder-Benzinern (45 kW/60 PS, 52 kW/71 PS sowie ein Turbo mit 66 kW/90 PS) Kraft genug, um in der City mitzuflitzen. Das Fahrgefühl hat sich – De-Dion-Achse hinten und McPherson-Federbein vorne sei Dank – sehr verbessert. Man meint nicht mehr, in einem Leiterwagen dahinzubollern.

Smartes Brüderpaar: Smart Fortwo und Smart Forfour.

Und die leidige Nickautomatisierung gehört auch der Vergangenheit an! Die neue Fünfgang-Manuelle ist recht präzise, der Doppelkupplungsautomat twinamic (ab Frühjahr) beschleunigt den Fortwo zum Beispiel in der stärkesten Motorversion in etwas über 10 Sekunden auf 100 Sachen! Mehr braucht’s von Ampel zu Ampel gewiss nicht. Der Smart Fortwo hat bei gleicher Länge (2,69 Meter) auch in der Breite gewonnen, ganze zehn Zentimeter. Macht ihn zwar immer noch nicht zum Packesel, bietet aber spürbar mehr Raumkomfort.

Apropos: Als clevere Sonderausstattung ist der Smart Forfour mit „Wendekissen“ hinten verfügbar. Diese „readyspace“-Sitze lassen sich mit nur einem Schlaufenzug drehen und versenken. Raus mit der Mittelkonsole – und 12 Zentimeter Ladehöhe sind gewonnen. Ein dicker Koffer passt so bequem rein. Auch das ist City-tauglich … wie übrigens der Preis: Er startet bei 10.895 Euro.

Der neue Smart Fortwo und Smart Forfour

Der neue Smart

Oliver Menner

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