Ssangyong XLV-Studie geht in Serie

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Der Ssangyong Tivoli bekommt einen großen Bruder: Der koreanische Hersteller bringt dafür die Studie XLV in Serie. Preise stehen aber noch nicht fest. Illustration: Ssangyong Foto: Ssangyong

Ssangyong streckt den Tivoli in die Länge gestreckt. Raus kommt ein neuer Geländewagen. Der wird den gleichen Radstand wie der Kompakt-SUV haben, wird aber um einige Zentimeter größer sein. Das sorgt für mehr Beinfreiheit und einen größeren Kofferraum.

Frankfurt (dpa/tmn) - Der Ssangyong Tivoli bekommt einen großen Bruder: Im nächsten Frühjahr will der koreanische Hersteller dafür die IAA-Studie XLV in Serie bringen. Das hat das Unternehmen angekündigt.

Der bislang noch namenlose Geländewagen soll die Lücke zum Mittelklasse-SUV Rexton schließen und entsprechend mehr Platz bieten als der nur 4,20 Meter kurze Tivoli. Nicht umsonst werde die Länge bei unverändertem Radstand um knapp 30 Zentimeter auf 4,47 Meter gestreckt. Das sorgt für mehr Beinfreiheit im Fond und für einen größeren Kofferraum. Er wächst von 423 auf 720 Liter, teilt der Hersteller weiter mit.

Die Technik übernimmt das neue Modell vom Tivoli. So gibt es den Konkurrenten für Kia Sportage und Hyundai Tucson wahlweise mit einem 1,6 Liter großen Benziner mit 94 kW/128 PS oder einem neuen Diesel, der mit ebenfalls 1,6 Litern Hubraum und 85 kW/115 PS gerade im Tivoli eingeführt wird. Beide Motoren lassen sich mit Automatik und mit Allrad kombinieren.

Exakte Daten zu Fahrleistungen und Verbrauch nennt Ssangyong noch nicht. Und auch für einen Preis ist es noch zu früh. Als Orientierung kann deshalb nur der Tivoli dienen, der als handgeschalteter Fronttriebler mit Benzin-Motor bei 15 490 Euro beginnt und als Diesel mit Allrad und Automatik mindestens 24 490 Euro kostet.

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