Auf Geschäftsfahrt

Sturz beim Autowaschen kein Arbeitsunfall

Auto in der Waschanlage
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Der Dreck muss weg! Autopflege in der Waschanlage.

Autopflege ist zwar wichtig, aber sollte wohl überlegt sein. Das Bayerische Landessozialgericht hat nun darüber entschieden, dass ein Unfall in einer Waschanlage auch auf Geschäftsfahrt privat ist. 

Wenn ein Unternehmer bei einer Geschäftsfahrt im sonst überwiegend privat genutzten Fahrzeug einen Stopp zur Autowäsche einlegt und sich dabei verletzt, dann ist dies kein Arbeitsunfall. Mit dieser am Dienstag veröffentlichten Entscheidung hat das Bayerische Landessozialgericht  in München klargestellt, dass eine derartige Autowäsche nicht in der gesetzlichen Unfallversicherung versichert ist (Az.: L 17 U 180/12).

Der unterlegene Kläger ist selbstständiger Unternehmer mit einer Drogerie und angegliederter Lotto-Annahmestelle. Für seine Arbeit nutzt er auch seinen Privatwagen. Auf einer Fahrt zwischen der Lotto-Bezirksstelle und seiner Drogerie machte der Mann Halt zum Autowaschen. In der Waschanlage rutschte er auf einer Eisplatte aus und erlitt erhebliche Beinverletzungen.

Das Landessozialgericht erklärte, das Autowaschen sei nicht der versicherten Unternehmertätigkeit zuzurechnen gewesen. Die Autowäsche sei nicht für die sichere Weiterfahrt akut erforderlich gewesen. Der Pkw des Mannes sei auch kein Arbeitsgerät, weil er überwiegend privat genutzt werde.

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dpa

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