Starker Allrounder

Erster Kontakt mit dem Suzuki Vitara S

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Autor Uwe Fajga mit dem Suzuki Vitara S.

Suzuki erweitert seine kultige Vitara-Modellpalette: Mit dem neuen 140 PS starken Vitara S bieten die Japaner ab sofort einen spritzigen, sportlichen Lifestyle-SUV an.

Das neue Suzuki Vitara-Flaggschiff hat serienmäßig Allrad, einen neuem 1,4-Liter-Turbo-Benziner und viel Serienzubehör. Den feschen Japaner gibt’s ab 26.790 Euro mit Sechsgang-Handschaltung oder ab 28.290 Euro mit Sechsstufen-Automatik. Wir haben den Nippon-Sportler genauer unter die Lupe genommen.

Optisch wirkt die 4,20 Meter lange fünftürige Topversion dynamischer als die üblichen Vitara-Versionen mit dem 120 PS starken 1,6-Benziner und dem gleichstarken Diesel. Äußere Erkennungsmerkmale des Vitara S sind der neue markante Kühlergrill mit senkrechten Chromstreben sowie dunkelroten Akzente an den LED-Scheinwerfern.

Suzuki Vitara S Cockpit 

Der Innenraum punktet durch gute Verarbeitung: Hier erfreuen wir uns an silbergebürstetem Dekor und Klavierlackapplikationen rund um das übersichtliche Armaturenbrett und den 7-Zoll-Multimedia-Touchscreen. Dazu fallen rote Ziernähte an den Veloursledersitzen, an Ledersportlenkrad und Schaltknopf sowie die rot umrandete Lufteinlässe ins Auge.

Platz gibt’s genügend, auch auf den Fondsitzen und hier selbst für größere Mitfahrer. Das Kofferraumvolumen ist mit 375 Litern ausreichend, bei umgeklappten Rücksitzen ist es mit 1120 Litern jedoch rund 100 Liter geringer als beispielsweise bei den Klassenkonkurrenten Opel Mokka und Skoda Yeti.

Pfiffige Optik für den Suzuki Vitara S: Innen mit roten Applikationen auf Sportler gepimpt.

Unter der Motorhaube des neuen Vitara steckt ein komplett neu entwickelter Boosterjet-Motor mit 1,4 Liter Hubraum. Der leistet 140 PS, liefert ein maximales Drehmoment von 220 Nm und entpuppt sich Dank Turboaufladung selbst im unteren Drehzahlbereich als kraftvoll und spritzig. In 10,2 Sekunden sprinten wir mit dem nur 1285 Kilogramm leichten Vitara S mit Sechsgang-Handschaltung von null auf 100 km/h, in der Spitze schafft der Nippon-Sportler 200 km/h.

Beim Verbrauch erweist sich unser neuer Japaner auch nach flotterer Testfahrt relativ sparsam: 6,8 Liter zeigt der Bordcomputer am Ende an– nur ein Liter mehr als im Formblatt ausgewiesen.

Suzuki Vitara S markanten Kühler fürs Outdoor-Gefühl.

Angetan sind wir von der komfortablen Federung, der präzisen Lenkung sowie der Laufruhe, vor allem aber auch von der sehr guten Straßenlage bei beherzten Kurvenfahrten. Praktisch und effektiv: Der serienmäßige Allradantrieb bietet sogar einen Sportmodus, der über einen Knopf in der Mittelkonsole zu aktivieren ist. Dann erfolgt die Gasannahme direkter und die Federung wirkt strammer.

Zur umfangreichen Serienausstattung des Topmodells gehören neben einem neuen Audiosystem mit Navi und Smartphone-Anbindung u. a. auch aktive Assistenzsysteme wie ein adaptiver Tempomat, Parkpilot, Rückfahrkamera sowie eine radargestützte aktive Bremsunterstützung. Die warnt uns allerdings hin und wieder bereits unnötig früh und lautstark vor möglichen Gefahren. Vergebens sucht man hingegen einen Totwinkel- oder Spurverlassens-Warner, die auch nicht als Extras zu ordern sind.

Fazit

Der neue Suzuki Vitara S ist ein schicker und wahlweise entspannter oder sportlicher SUV-Allrounder.

Uwe Fajga

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