Leiser Luxus

Lexus: Der Hybridkönig des automobilen Hochadels

Der Saubermann mit rassigen Formen: der Lexus NX 300HF Sport
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Der Saubermann mit rassigen Formen: der Lexus NX 300HF Sport.

Im Moment ist es der Kampf der Giganten – Toyota gegen Volkswagen. Die Noch-Nummer zwei aus Wolfsburg gibt jedoch Gas in Richtung Thron. Und so ist Abstand zwischen beiden im ersten Quartal...  

...dieses Jahres auf 90.000 Stück geschrumpft. Um die führende Stellung zu halten, müssen also auch die edelsten Ritter des Konzerns aufs Feld – die Japaner bringen zunehmend ihr Juwel, Konzerntochter Lexus, ins Spiel. Sie feiert heuer in Deutschland ihren 25. Geburtstag. Anlass, sich den Hersteller ein wenig näher anzusehen:

Lexus, das ist die wirkliche Antwort aus Fernost auf die deutschen Premiumhersteller von BMW, Mercedes und die VW-Tochter Audi und dabei eine echte Alternative, vielleicht vergleichbar mit den Spitzenmodellen von Volvo. Lexus, das ist das Synonym für den leisen Luxus, eine Marke, die bei uns Individualisten anspricht, während Audi, BMW & Co. längst einen Massenmarkt bedienen. Dabei setzten die Japaner verstärkt auf alternative Hybrid­antriebe und so steht Lexus inzwischen vor allem auch für sauberen Luxus.

Die japanische Antwort auf die Mercedes-Benz S-Klasse oder den Audi A8 – der Lexus LS 600h.

Die Geburtsstunde des Lexus war Anfang der 80er-Jahre, als man sich bei Toyota Gedanken machte, die Aufsteiger in den Reihen der eigenen Kunden bei der Stange zu halten. Der damalige Toyota-Chef Eiji Toyoda ließ 24 Entwicklungsteams mit 2300 Technikern, 1400 Ingenieuren und 20 Designern freien Lauf. Die erste Lexus-Premiere wurde schließlich 1989 mit der Limousine LS 400 gefeiert. Auf den deutschen Markt kam der Wagen ein Jahr später. Im ersten Jahr wurden 192 Exemplare verkauft.

Lexus, bezeichnenderweise nicht im Toyota-Heimatland Japan, sondern in den USA geboren, hat als einer der Ersten eine Nische besetzt, die immer größer wird und in Zeiten des Klimaschutzes ein Muss im Portfolio aller Hersteller ist.

Unser Autor Hans Moritz verschaffte sich einen Überblick.

Zu Beginn des neuen Jahrtausends begann bei Lexus das Hybridzeitalter, 2004 mit dem RS 400h mit immerhin 270 PS, einem 3,3-Liter-V6-Benziner und zwei Elektromotoren auf Vorder- und Hinterachse. Nur ein Jahr darauf schlüpfte die Hybridtechnologie unter die Hauben der gesamten Modellpalette – vom kompakten CT 200h über die Mittelklasse-Limousine IS 300h, das Premium-SUV RX 400/450h und die Sportlimousine GS450h bis hin zur Luxuslimousine 600 h. Mit insgesamt zehn Hybridmodellen hat Lexus mehr im Angebot als alle anderen Premiummarken. Weltweit sind die innovativen Antriebe in 27 Prozent aller verkauften Fahrzeuge, in Westeuropa gar in 98 Prozent.

Was die Modellpalette betrifft, muss sich Lexus nicht hinter den Deutschen verstecken. Los geht’s bei der kompakten Reihe CT, es folgen die Limousinen der Reihen IS, GS und LS, die SUVs der Reihen NX und RX bis zu den Renn-Coupés RC F und LFA.

Preislich geht es bei knapp 30.000 Euro für die Kompakten los. Der LS, die Lexus-Antwort auf den Audi A8 und den 7er BMW fängt bei über 110.000 Euro an.

25 Jahre Lexus in Deutschland

25 Jahre Lexus in Deutschland

Hans Moritz

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