Tüv-Prüfer verweigern weniger Autos die Plakette

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Die Kfz-Sachverständigen vom TÜV stellten zwischen Juli 2014 und Juni dieses Jahres bei 22,6 Prozent der Fahrzeuge erhebliche Mängel fest. Foto: Jörg Carstensen

Wer sein Auto zur Hauptuntersuchung bringt, ist meist gespannt auf das Ergebnis und bangt manchmal sogar um die Plakette. Doch dass der Tüv die technische Zulassung nicht verlängert, ist in den vergangenen zwei Jahren seltener vorgekommen.

Berlin (dpa) - Beim Tüv fallen etwas weniger Autos durch als früher. Die Prüfer schickten zwischen dem Juli 2014 und dem Juni dieses Jahres 22,6 Prozent der Wagen mit erheblichen Mängeln zurück in die Werkstatt, wie der Verband der Technischen Überwachungsvereine (Tüv) mitteilte.

Bei der vorherigen Erhebung war es fast ein Prozentpunkt mehr. Basis der Daten sind fast neun Millionen ausgewertete Hauptuntersuchungen. "Insgesamt hat sich die Qualität der Fahrzeuge in den letzten Jahren verbessert", hieß es. Am häufigsten stellten Tüv-Prüfer erneut Mängel bei der Beleuchtung fest. Dabei seien diese von den Besitzern leicht zu erkennen.

Je älter die Autos werden, desto häufiger fallen sie durch die Hauptuntersuchung: Von den zwei- bis dreijährigen Fahrzeugen bekommen dem Tüv-Bericht zufolge nur knapp acht Prozent zunächst keine Plakette. Bei den zehn- bis elfjährigen Autos liegt dieser Anteil schon bei fast einem Drittel. 63,7 Prozent der Fahrzeuge kamen mängelfrei zum Tüv, 13,6 Prozent hatten geringe Mängel. Besonders wenige Probleme wurden bei Mercedes-Modellen festgestellt.

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