Unhandlich und unmodisch: Viele Radler ohne Helm unterwegs

Laut einer Umfrage verzichten viele Radfahrer auf das Tragen eines Helms. Foto: Inga Kjer
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Laut einer Umfrage verzichten viele Radfahrer auf das Tragen eines Helms.

Fahrradfahrer sind im Straßenverkehr oft einem großen Unfallrisiko ausgesetzt. Dennoch können sich laut einer Umfrage viele nicht dazu durchringen, einen Helm zu tragen.

Die meisten Radler (61 Prozent) fahren ohne Helm. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Research Now.

Die Gründe für den Verzicht sind vielfältig: Vier von zehn Helmverweigerern (39 Prozent) fühlen sich auch ohne Kopfschutz sicher auf dem Rad. Knapp jeder Dritte (32 Prozent) empfindet Radhelme als unhandlich und schwer zu verstauen. Einer von vier (27 Prozent) verzichtet aus modischen Gründen.

Bei den Helmträgern (39 Prozent) spielt der Sicherheitsaspekt die ausschlaggebende Rolle: Sieben von zehn gaben als Grund für den Helm an, sich mit dem Kopfschutz sicherer zu fühlen. Jeder Zweite (51 Prozent) nannte Angst vor Kopfverletzungen. Ähnlich viele Helmträger (46 Prozent) sehen sich auch als Vorbilder für Kinder. Im Auftrag von Rose Bikes wurden 1181 Personen befragt.

dpa/tmn

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