Schattenblitzer im Richard-Strauß-Tunnel

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Einer von insgesamt zwölf "Schattenblitzern" im Richard-Strauß-Tunnel.

München - Der Richard-Strauß-Tunnel ist nicht nur Münchens modernste "Röhre", sondern auch einer von nur zwei Tunnels mit TraffiStar 330-Blitzern. Insgesamt gibt es zwölf der sogenannten Geisterblitzer im Richard-Strauß-Tunnel. Wo sie sich befinden und wie sie funktionieren:

Im Richard-Strauß-Tunnel befinden sich an sechs verschiedenen Stellen im Asphalt spezielle Sensoren-Streifen (immer mehrere hintereinander im Abstand von wenigen Zentimetern). Sie messen die Geschwindigkeit der Fahrzeuge nach dem sogenannten Weg-/Zeitmessverfahren und sind an an hochsensible Infrarot-Kameras gekoppelt. Wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 beziehungsweise 60 km/h überschritten, machen die Kameras gestochen scharfe Bilder des betreffenden Fahrzeugs. Der Fahrer merkt davon nichts, denn es gibt keinen sichtbaren Blitz mehr! Die Fotos werden anschließend elektronisch an das Polizeipräsidium München gesangt, wo sie ausgewertet werden. Es folgt ein der Geschwindigkeitsübertretunug angemessenes Bußgeldverfahren.

Der erste Blitzer befindet sich etwa 130 Meter nach dem Haupt-Tunneleingang in Richtung Süden. Ein weiterer wartet auf Höhe der zweiten Nothaltebucht, rund 50 Meter Anschlussstelle Deininger Straße in Richtung Norden. Ein anderer befindet sich etwa 50 Meter nach dem Haupt-Tunneleingang in Richtung Norden. Und noch einer "blitzt" rund 100 Meter vor der Verbindung mit der Hauptröhre von der A 94 kommend. Ein sechster Schattenblitzer wartet kurz nach der Abzweigung in die Nebenröhre in Richtung A 94 stadtauswärts in einer Senke.

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