Es blinkt im Cockpit

Warnleuchten sind für Autofahrer ein Rätsel

Amaturenbrett Anzeigen im Cockpit
+
Alarm am Amaturenbrett! Was leuchtet da? Die Warnlichter und - Symbole sind für viele Autofahrer ein Rätsel. 

Reifendruck, Nebelscheinwerfer oder ein defekter Katalysator - stimmt etwas nicht, leuchten Symbole im Cockpit auf. Völlig umsonst! Denn: Autofahrer wissen nicht, was die Warnleuchten und Symbole bedeuten. 

Eigentlich ist es unfassbar: Diese Technik soll für mehr Sicherheit auf den Straßen sorgen, doch 98 Prozent der Autofahrer haben keine Ahnung, was die häufigsten Informations- und Warnlichter überhaupt bedeuten. Die Symbole wie für Reifendruck oder Nebelscheinwerfer sind für viele rätselhaft oder gar verwirrend. 

So das Ergebnis einer Studie im Auftrag des britischen Pannendienst „Britannia Rescue“. Um herauszufinden, wie es um das Wissen über die Warnleuchten steht, hat die Firma Autofahrer zu Informationszeichen und Warnsignalen befragt. Dabei standen die häufigsten 16 Symbole, bekannter und beliebter Modelle zur Wahl.

Die Reifendruck-Warnleuchte war 71 Prozent der Befragten unbekannt. Fünf Prozent waren fälschlicherweiser der Auffassung, das Zeichen hätte etwas mit dem Öl oder Bremsen zu tun.

Das Airbag-Warnsymbol war mehr als einem Drittel der Befragten (35 Prozent) fremd. Jeder fünfte, hielt es irrtümlich für eine Sicherheitsgurt-Warnung.  

Rot heißt Stopp

Das Problem kommt laut Studie auch daher, dass jeder Autobauer unterschiedliche Symbole verwendet. Bei den 15 häufigsten Neuwagen, zählte der Pannendienst insgesamt 99 unterschiedliche Warnzeichen. Davon waren nur 12 Symbole in allen Modellen und Fabrikaten zu finden. Da immer mehr Elektronik und Technik in den neuen Autos steckt, wächst auch die Zahl der Zeichen im Amaturenbrett. Hier sind die Unterschiede aber ganz schön groß. Die Mercedes E-Klasse bietet doppelt so viele Warn- und Hinweiszeichen als der Volvo S40.

Obwohl in vielen Autos immer noch gängige Symbole wie die „Glühbirne“ für die Schweinwerfer, eine „Trompete“ für die Hupe sowie eine „Schneeflocke“ für die Klimaanlage benutzt werden, wissen nur 10 Prozent der Autofahrer, was diese Symbole bedeuten.

Am häufigsten blinken im Cockpit die Motor-, Öl- oder Batterie-Warnleuchten. Doch nur fast die Hälfte weiß sofort, was das Alarmzeichen zu bedeuten hat. Obwohl es gefährlich ist eine Warnleuchte zu ignorieren, lassen sich Besitzer im Schnitt 12 Tagen Zeit bis zu einem Besuch in der Werkstatt. 

 

Marke und Modell Anzahl der Warnlichter
Mercedes Benz E Class 41
Fiat Punto 33
Skoda Octavia 31
Vauxhall Corsa 28
Toyota Yaris 28
Audi A3 28
Seat Ibiza 27
Land Rover Freelander 26
Renault Clio 26
Ford Fiesta 25
Citroen C3 25
Peugeot 207 22
BMW 3 Series 21
Nissan Micra 21
Volvo S40 21

ml

Kuriose Blitzer-Bilder

Kuriose Blitzer-Bilder: Die verrücktesten Radarfotos

Martina Lippl

Martina Lippl

E-Mail:martina.lippl@merkur.de

Google+

auch interessant

Meistgelesen

Führerscheinprüfling beleidigt Prüfer
Führerscheinprüfling beleidigt Prüfer
Fiat 124 Spider ist ab 23 990 Euro zu haben
Fiat 124 Spider ist ab 23 990 Euro zu haben
Bei eBay: So ehrlich beschreibt ein Verkäufer sein Auto 
Bei eBay: So ehrlich beschreibt ein Verkäufer sein Auto 
Dieser Schwan legt Verkehr in der Nacht lahm
Dieser Schwan legt Verkehr in der Nacht lahm

Kommentare