So kam es zu der Idee

Abistreich: Lehrer müssen mit Monster-Dildos antreten

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Das finale Gefecht der Schulleiter: Rainer Dlugosch (r.) beförderte zunächst seinen Stellvertreter Markus Gamperling in die Brühe im Swimming-Pool – ehe er selbst unfreiwillig doch noch darin baden ging.

Miesbach - Abistreiche sind unter anderem dazu da, die Lehrer so lächerlich wie möglich zu machen. Wenn es dafür eine Liga gäbe, wären die Miesbacher 2016 die Giganten.

Die Abiturienten des Miesbacher Gymnasiums hatten sich einiges einfallen lassen, um beim Abi-Streich ihre ehemaligen Lehrer in pikante Situationen und ihre ehemaligen Mitschüler in den Genuss einiger Freistunden zu bringen. Am Mittwoch mussten Schulleiter Rainer Dlugosch, sein Stellvertreter Markus Gamperling und einige Lehrer „die Schule freispielen“, wie die Moderatoren Kathi Grabmaier und Daniel Kraeem es nannten.

Die Schulabgänger hatten das Zimmer der Q 11 mit Gipskartonplatten zugemauert sowie alle Tische und Stühle der Klassenzimmer im Westflügel in ein einziges Zimmer gestellt. Wie kam’s zu der Idee? Moritz Mair erklärt es so, wie es war: „Wir haben uns getroffen, gesoffen, diskutiert, und am Ende ist dann das rausgekommen.“

Dlugosch und seine Lehrer-Kollegen mussten, aufgeteilt in zwei Mannschaften, fünf Spiele absolvieren. Unter anderem traten sie beim Limbo, beim Bierflaschengreifen und beim Luftballon-Kaputttrampeln gegeneinander an. Bei letzterem Spiel mussten die Teams sich mit umgeschnallten Luftballons aufreihen und den des Vordermanns platzen lassen.

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Danach stand es 2:2. Die Spannung stieg. Dann kam das alles entscheidende Spiel Nummer fünf. Dlugosch gegen Gamperling. Die beiden kämpften auf einer Bank stehend in einem Swimming-Pool, dessen Inhalt eher einer Drecklache gleichkam, gegeneinander – wer den Gegner zuerst in die Brühe beförderte, sollte der Sieger sein. Ein Duell der Schulleiter, das mit aufblasbaren Utensilien unter die Gürtellinie ging. Dlugosch behielt die Oberhand, durfte mit seinem Team feiern. Von seinen Ex-Schülern bekam der Schulleiter, der laut Kraeem ein „Freund der bayerischen Bierbraukultur“ sei, eine mit goldener Farbe bemalte Flasche Hopf. Kraeem: „Da ist sogar noch etwas Bier drin.“

Philip Hamm

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